Hamburg: Lange Nacht der Literatur


Starke Frauen, bunte Seiten, wilde Zeiten. Acht BücherFrauen stellen ihre Werke vor

Sie erzählen Anti-Liebesgeschichten und zeichnen das Karussell im Kopf. Sie schreiben über Politik und Sex, über wilde Orte und das Glück der Ferne. Sie haben sich Liebesmärchen ausgedacht, eine Seelenverwandtschaft erfunden und eine alte Geschichte neu in Worte gefasst. In ihren neuen Büchern suchen acht Autorinnen Antworten auf Fragen, die uns in wilden Zeiten bewegen. Ob sie nun einen Roman schreiben, Kurzgeschichten, (Auto)Biographien, Sach- oder Jugendbücher, ob sie eine Graphic Novel schaffen oder einen Kinderbuchklassiker in Leichter Sprache nacherzählen: Acht Autorinnen blättern vielfarbige Seiten auf und machen Leserinnen und Lesern Lust, sich in ihre Bücher zu vertiefen.

Auf Einladung der Hamburger BücherFrauen lesen die Autorinnen

Julia Dibbern (Ink Rebels), Gabriele Freytag (Marta Press), Ulla Fröhling (Rowohlt), Ulrike Gramann (Marta Press), Sabine Muhl (Leichte Sprache Verlag), Doro Parker (Malfinio Edition), Christin Ullmann (Eden Books) und Daniela Witzel (Marta Press)

am 2. September 2017, von 18.30 bis 21.30 Uhr

im W3 (Saal), Nernstweg 32, 22765 Hamburg

Der Zugang ist barrierefrei.
Eintritt: 8 Euro.
Kartenreservierung ab 15. Juli per E-Mail unter: hamburg(at)buecherfrauen.de

Nacheinander lesen am 2. September 2017:

18:30 bis 18.50 Uhr – Ulla Fröhling: Nur noch einmal. Rowohlt 2017

18:50 bis 19:10 Uhr – Daniela Witzel: Karussell im Kopf. Marta Press 2017

19:10 bis 19:30 Uhr – Julia Dibbern: Wenn ich dich nicht erfunden hätte. Ink Rebels 2017

19:30 bis 19:50 Uhr – Christin Ullmann: In der Ferne scheint das Glück. Autobiographie von Veronika Danzer. Eden Books 2016

Pause mit Snacks und Getränken

20:10 bis 20:30 Uhr – Ulrike Gramann: Die Sumpfschwimmerin. Marta Press 2017

20:30 bis 20:50 Uhr – Gabriele Freytag: Ein wilder Ort. Marta Press 2017

20:50 bis 21:10 Uhr – Sabine Muhl aus ihrer Übersetzung von Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ in Leichter Sprache (Leichte Sprache Verlag 2017)

21:10 bis 21:30 Uhr – Doro Parker: Der Prinz des Lachens. Malfinio Edition 2017

Mehr zur Langen Nacht der Literatur in Hamburg.

 

Die Autorinnen und ihre Werke

Ulla Fröhling
Nur noch einmal (Kurzgeschichten)

Nackt soll er sein, der Mann, den sich Margarethe zum 80. Geburtstag wünscht. Nackt, gesund und nicht älter als 25. Das Geheimnis hinter diesem Wunsch enthüllt die Titelgeschichte der Anthologie „Nur noch einmal“. 18 Geschichten erzählen vom Verborgenen und Skurrilen, vom Verrückten und Fantastischen im Leben von Frauen.

Erscheinungstermin: 15.12.2017

Über die Autorin: Erotisch-ironische Short Stories schreibt die Hamburger Journalistin und erfolgreiche Autorin als Gegengewicht zu ihren harten, sozialkritischen Büchern und Reportagen, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Ulla Fröhling lebt mit einem realen weißen Mann, einer toten schwarzen Katze und einem unsichtbaren chinesischen Butler in und um Hamburg.
www.thefroehlings.de
© Foto: Irmin Eitel

 

Daniela Witzel
Karussel im Kopf

„Karussell im Kopf“ beschreibt den Einstieg in eine Fahrt, die immer im Kreis nicht enden soll – eine Kinder-Sehn-Sucht. Kostenlos und unverbindlich angeboten, wird die Fahrt zur Falle, der Rausch zur Hölle. (Bernhard Balkenhol)
Das Buch ist im Rahmen der Ausstellungsreihe Sehnsucht entstanden und wurde durch das DKNS Kassel (Deutsches Kompetenznetzwerk Sucht e.V.) unterstützt.

Weitere Infos: http://www.marta-press.de/cms/graphicnovels-comics/danielawitzel-karussellimkopf

Über die Autorin: 1984 geboren, studierte Kunst und Mathematik für das Lehramt an Gymnasien und Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel in der Illustrations- und Comicklasse von Hendrik Dorgathen. 2010 erhielt sie das Arbeitsstipendium Willingshausen, bei dem der Katalog „Erzähl mir!“ entstand. 2011 wurde sie mit dem Kunstpreis der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung in Kassel ausgezeichnet. Sie war in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten (unter anderem in Hamburg, Berlin, Kassel, Dessau, Riga, Luzern, Minneapolis). Weitere Bücher sind „Die Kolonie“ und „Aus Angst die Schatten könnten fliehen“.
© Foto: Holger Witzel

 

 Julia Dibbern
Wenn ich dich nicht erfunden hätte

Endlich achtzehn!
Leo ist aufgeregt, aber bester Dinge, als sie fürs Studium allein nach Hamburg zieht. Doch die Unabhängigkeit stellt sich als gar nicht so einfach heraus, denn plötzlich muss Leo mit einem Biotop im Badezimmer und dem vermeintlichen Hammermörder als Nachbarn klarkommen. Und dann trifft sie auch noch auf Loris, was nur halb so kompliziert wäre, hätte sie nicht das Gefühl, ihn längst in- und auswendig zu kennen: aus den Geschichten, die sie schreibt, seit sie einen Stift halten kann. Doch wie ist das zu erklären? Kann es Seelenverwandtschaft wirklich geben?
Und … wie soll sie mit den Seiten von Loris umgehen, die sie nicht erfunden hat – den dunklen Seiten, die ihn zerstören könnten und Leo mit ihm?

Weitere Infos: https://www.ink-rebels.de/index.php/wenn-ich-dich-nicht-erfunden-hatte/

Über die Autorin: Das Erste, was Julia Dibbern schrieb, war eine Gebrauchsanweisung für einen Staubsauger. Danach folgten sehr romantische Geschichten über Elfen und schöne Prinzen. Heute schreibt sie Sachbücher und Romane. Sie lebt mit Mann, Sohn, Hund und einer wechselnden Anzahl von Kaninchen vor den Toren Hamburgs.
© Nicole Buczior

 

 Christin Ullmann
In der Ferne scheint das Glück – Wie ich dank meiner großen Liebe und einem wilden Pferd mein Paradies fand. Eine wahre Geschichte.

Es ist ein Glücksfall, der die Autorin mit ihrer Co-Autorin zusammengeführt hat. Während die eine tagtäglich mit Pferden zusammenarbeitet, hat die andere höchstens mal auf einem Pony gesessen, kann dafür aber ganz gut schreiben. Herausgekommen ist eine Freundschaft, ein neuer Fan für Veronikas Pferde und die romanhafte Autobiografie einer kreativen und leidenschaftlichen Frau, die durch Höhen und Tiefen gehen und Mut beweisen musste auf der Suche nach dem großen Glück.

Weitere Infos: http://www.edenbooks.de/veronika-panzer-christin-ullmann-in-der-ferne-scheint-das-glueck/

Über die Autorin: Christin Ullmann, geboren 1983 im brandenburgischen Eberswalde, studierte in Hamburg Germanistik und Medienkultur mit dem Traumberuf Lektorin vor Augen. Nach zwei Jahren beim Carlsen-Verlag machte sie sich selbständig und lektoriert seitdem für verschiedene Verlage. Im Januar 2015 reiste sie nach Tobago und schrieb zusammen mit Veronika Danzer „In der Ferne scheint das Glück“.
© Foto: Privat

 

 Ulrike Gramann
Die Sumpfschwimmerin

Inge Stein, Glückssucherin in Berlin-Hauptstadt der DDR, hält sich nicht mit der Theorie der Liebe auf. Sie will politische Praxis. Doch den Staat mit Aktionen nur zu reizen, reicht ihr nicht aus. Sex, sogar Liebe reichen nicht aus. Sie begegnet Frauen aus West-Berlin: „Dass sie die Straße besetzen konnten, die wir nie besetzt oder besessen hatten, war unwiderstehlich.“ Nähe, Genossinnenschaft, Freundschaft, die eine Grenze unterläuft: Das ist viel. Reicht es aus? Inge kann sich was Besseres vorstellen, als Zwerg im sozialistischen Vorgarten von Westberlin zu sein.

Mehr Infos: http://www.marta-press.de/cms/verlagsprogramm-belletristik/ulrikegramann-diesumpfschwimmerin

Über die Autorin: Ulrike Gramann, geboren 1961 in Thüringen, lebt als Journalistin und Schriftstellerin in Berlin und Essen. Recherchiert und schreibt mit Sinn für geschichtliche und lebensgeschichtliche Gründe und Hintergründe. Erzählungen, Romane, freie Prosa.

Bücher: Die Sumpfschwimmerin (2017); Du bist kein Kind mehr (2014); Die wilde, unanständige, gewalttätige und am Ende auch lehrreiche Geschichte von Meetchens Hochzeit (2010); Die Zeit Ines (1997)
Weitere literarische Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, Gemeinschaftsprojekte mit Bildenden Künstlerinnen, Hörspiel.
Website: Polianders Zeitreisen. www.poliander.de
© Foto: Privat

 

 Gabriele Freytag
Ein wilder Ort

Ja, meine Geschichte handelt von Krebs und dessen Überwindung. Sie erzählt von Mut, Trost, Vertrauen und dem Körper als Tempel. Der wilde Ort kann der Gebärmutterhals sein, aber auch Menschen und Plätze in fernen Ländern, die ich kennenlernte – genauso wie ein Vorstellungsraum jenseits der Schranken konventionellen Denkens. Ich möchte mitteilen, was möglich ist, wenn wir aufbrechen und wagen. Es geht nicht um Rezepte – sondern um Raum für Anregungen, Freiheit und Hoffnung.

Weitere Infos: http://www.marta-press.de/cms/verlagsprogramm-sachbuch/gabrielefreytag-einwilderort

Über die Autorin: Dr. Gabriele Freytag Psychologin, tiefenpsychologische Psychotherapeutin und Autorin Lebt in Deutschland und Italien
© Foto: Derk Machlitt

 

Sabine Muhl
liest aus ihrer Übersetzung von Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz in Leichter Sprache

Über die Autorin: Studium der Medien-und Literaturwissenschaft (dt./engl.), Kunstgeschichte, verschiedene Stationen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zertifizierte Übersetzerin für Leichte Sprache (LL), Mitglied im Netzwerk Leichte Sprache. Die Autorin ist Verlegerin für einen neugegründeten Fachverlag. Zur Frankfurter Buchmesse erscheint ein Sachbuch in LS über das Leben im Konzentrationslager Dachau, im Herbst eine LS-Biografie über einen der Überlebenden.

Die Übersetzung in Leichte Sprache „Der kleine Prinz“ ist ihr Debütwerk und ein Novum im Literaturbereich, da bislang kein Klassiker in LS übersetzt wurde. Für November ist eine weitere Version in Einfacher Sprache geplant.
Seit Januar ist die Autorin Pressefrau bei den Hamburger BücherFrauen.

Weitere Infos: www.leichtespracheblog.wordpress.com
© Foto: agentur nils clausen, westwerk.eu

 

Doro Parker
Der Prinz des Lachens

Eine Frau zwischen zwei Männern, die himmlische Macht der Gedanken, das Geschenk einer zweiten Chance und eine Seelenliebe, die Zeit und Raum überdauert. Alle Geschichten in Doro Parkers Debüt erzählen von der Magie der Liebe. Ihre Protagonisten lieben, lachen und leiden. Dabei genügt oft nur ein einziger Augenblick ... und plötzlich ist nichts mehr, wie es war! Denn manchmal findet sich die Liebe ausgerechnet dort, wo man sie am wenigsten vermutet.
Fünf märchenhafte Erzählungen voller Liebes- und Lebensweisheiten, zum Schmunzeln, Nachdenken und Träumen!

Weitere Infos unter www.prinz-des-lachens.de

Über die Autorin: Bereits im Alter von 14 Jahren war Doro Parker der Leidenschaft der Buchstaben erlegen. Unmengen von Bücher der unterschiedlichsten Genres hatte sie bis dahin verschlungen! Kein Wunder also, dass sie selbst Lust bekam, ihren ersten Liebesroman zu schreiben. Das damals noch auf einer Schreibmaschine handgetippe Manuskript fand reißenden Absatz unter ihren Mitschülerinnen.
Wenige Jahre später verdiente sich Doro ihre erste journalistischen Sporen in einem nordbayerischen Zeitungsverlag, wechselte dann jedoch schnell zum privaten Rundfunk. Zwei Jahrzehnte lang kreierte sie Werbekampagnen und textete Hunderte von Hörfunkspots.
In den letzten Jahren als Ghostwriterin an der Entstehung einer Handvoll von Sachbüchern beteiligt, richtet Doro Parker ihr Augenmerk erstmalig auf das Genre der Prosa. Die Autorin lebt seit 10 Jahren in Hamburg. „Der Prinz des Lachens“ ist ihr Debütwerk.


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