Berlin: „Feministinnen können Spaß haben“ ...

... „Missy Magazine"-Herausgeberin Chris Köver, Rapperin Sookee und Schriftstellerin Tania Witte am 13.11.2013 zu Gast bei den Berliner Bücherfrauen

Fast fühlte frau sich an diesem Abend im allerbesten Sinne in alte bewegte Zeiten zurückversetzt. Denn beim Thema „Möglichkeiten feministischen Schreibens“ mussten die letzten BesucherInnen im großen Kaminraum des Literaturhauses auf den Fensterbänken oder auf dem Fußboden Platz nehmen. An die Hundert zumeist junge Frauen waren zur Diskussion gekommen.


Haben Spaß mit den BücherFrauen: Tania Witte, Sookee, Chris Köver (v.l.n.r.).
Foto von Uwe Schwarze

Die lila Latzhose für die Gender-Performance

Im Gespräch mit der Schriftstellerin Tania Witte (Romane „beziehungsweise liebe“, „leben nebenbei“, taz-Fortsetzungsroman „Lust. Ausgerechnet“) und der Herausgeberin des „Missy Magazine" Chris Köver (Co-Autorin des Buches „Glückwunsch, du bist ein Mädchen. Eine Anleitung zum Klarkommen“) wollte Rapperin Sookee wissen, wie man feministisch schreibt und dabei auch der Humor nicht zu kurz kommt.



Chris Köver.
Foto von Uwe Schwarze

Hier gehts zum Podcast: http://buecherfrau.podspot.de/
Hören Sie dazu einen Ausschnitt aus dem Gespräch (5:15 min.) über lila Latzhosen und Feministinnen, die Glühbirnen einschrauben (zuerst spricht die Moderatorin Sookee, danach Tania Witte und Chris Köver.)



Tania Witte.
Foto von Uwe Schwarze

Jemand oder jemensch?

Es war ein lebendiger Abend, an dem viel gelacht wurde, und eine kleine Lektion in Sachen Queer-Feminismus. Die Altvorderen konnten das beruhigende Gefühl mit nach Hause nehmen, dass die Bewegung weiterlebt, Judith Butler noch eine Referenzquelle ist und sich die Jüngeren mit ähnlichen Fragen herumschlagen wie einst Luise Pusch: Schreibt man jemand oder besser jemensch? Leser_innen, Leser*innen oder LeserInnen? Trans* oder transsexuell? Und wird frau dann noch gelesen und verstanden? Tania Witte: „Wenn wir nur noch in kleinen Zirkeln verstanden werden, ist das ein bisschen einsam.“ Ihr Plädoyer: Raus aus der Bubble, rein in die Mainstream-Verlage! Chris Köver will das „Missy Magazine" unterdessen zum Medien-Imperium aufbauen. Wir zweifeln nicht daran, dass sie das – mit unserem Abo als Unterstützung – schafft.



Feministinnen unter uns: Tania Witte, Sookee, Chris Köver (v.l.n.r.).
Foto von Uwe Schwarze

Aufgeschrieben von Cornelia Saxe

Alle Fotos von Uwe Schwarze

Links zum Thema:

Tania Witte http://www.taniawitte.de

Sookee – Quing of Berlin http://www.sookee.de/

Missy Magazine http://missy-magazine.de

 

Leseempfehlungen:

Gerd Brantenberg: "Die Töchter Egalias"

Svealena Kutschke: "Etwas Kleines gut versiegeln" 

Siri Hustvedt: "Summer without Men / Sommer ohne Männer"

Diane DiMassa: "Hothead Paisan" en.wikipedia.org/wiki/Hothead_Paisan

Track / Video: Game Over. Female Takeover.  http://www.youtube.com/watch?v=ev458ENOqZY

Jo Walton: "Among Others. "

Joan Didion: z.B: "The White Album" oder "Where I Was From" (Sammlung sehr persönlicher Reportagen aus den 60ern) oder "The year of magical thinking" 

Feministische und queere Science Fiction: www.feministsf.org/bibs.

 

Podcast:

Hier ist der Link zum Podcast der Veranstaltung von Cornelia Saxe zum Nachhören.

Wenn Sie eine ganze Veranstaltung miterleben wollen, besuchen Sie persönlich die Berliner Bücherfrauen! 

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