Kunterbunte Leseförderung: Zu Besuch bei den Bücherhallen Hamburg

Die Bücherhallen hatten die BücherFrauen in die Elbvororte gelockt. Foto: Corinna Benthack

Am 15. November waren die Hamburger BücherFrauen bei der Bücherhalle Elbvororte zu Gast. Leiterin Corinna Benthack und ihre Mitarbeiterinnen Sara Khojasteh und Anne Vowinckel öffneten uns BücherFrauen die Bibliothekstüren, um über ihre Arbeit zwischen traditioneller Leseförderung und modernen Online-Angeboten zu berichten.

Kreative Leseförderung 

Dabei zeigten uns die drei Frauen, die ganz dicht an den Leserinnen und Lesern dran sind, anschaulich, was ihren beruflichen Alltag bestimmt: Literaturvermittlung, die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen, Online-Angebote wie die neue Online-Ausleih-Karte, die Vorlese-Initiative Lesenetz Hamburg, die „Fliegenden Lese-Aktionen (Flax)“, bei denen Schauspieler Kinder- und Jugendbücher szenisch nachstellen, aber auch, was die Bücherhalle als Begegnungsstätte, als öffentliche Einrichtung ihren Gästen bietet, wurde uns mit zahlreichen Beispielen berichtet.

Mit 33 Bücherhallen in allen Stadtteilen, der zentralen Kinderbibliothek kibi am Hühnerposten, der Trendbibliothek für Jugendliche Hoeb4U in den Zeisehallen, zwei Bücherbussen im Raum Bergedorf und Harburg sowie der Zentralbibliothek am Hühnerposten beim Hauptbahnhof beschäftigen die Bücherhallen derzeit etwa 500 Mitarbeiter, die jährlich etwa 13 Mio. Ausleihen bewältigen.

Bei der Frauenförderung ganz vorn

Dabei fanden wir spannend, dass sich hier aufgrund einer bereits in den siebziger Jahren begonnenen Personalpolitik viele Leitungspositionen von Frauen als Doppelspitze in Teilzeit etablieren konnten. Und noch etwas erfuhren wir hier: Dass Birgit Dankert, bis November 2012 externe Beirätin der BücherFrauen, 1996 die erste Frau in der Position der Direktorin der Bücherhallen war.

Natürlich wagen sich auch die Bücherhallen Hamburg schon länger ins digitale Zeitalter: Bereits seit 2008 kann man hier auch elektronische Medien entleihen, seitdem gibt es zusätzlich zum normalen Bibliotheksausweis auch einen Ausweis nur für elektronische Entleihungen.

Hörbücher legen zu

Dabei sind Hörbücher sehr stark nachgefragt. Diesem digitalen Wandel mit einem stark veränderten Berufsbild des Bibliotheksmitarbeiters werden die heutigen Ausbildungsgänge gerecht, aus der Bibliotheksassistentin wurde die Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Bibliothek, und auch das Universitätsstudium zum Bibliothekar ist heute in der Regel stark informationstechnisch ausgelegt.

Eine Exklusiv-Vorführung des Bilderbuch-Kinos „Für Hund und Katz ist doch noch Platz“ von Axel Scheffler rundete diesen kurzweiligen und informativen Abend ab.

Ein herzliches Dankeschön an Corinna Benthack, Sara Khojasteh und Anne Vowinckel für den wunderbaren Empfang!

Weitere Informationen sowie Preisübersichten zu den verschiedenen Angeboten finden Ausleihwillige und Interessierte hier: http://www.buecherhallen.de

Autorinnen: Nadine Wedel und Dörte Kanis

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