Berlin: Bericht - Die Alphabettinen: 18 Autorinnen, die etwas auf die Beine stellen wollen

Sehr unterhaltsam und abwechslungsreich stellen die Autorinnen aus Berlin und dem Brandenburger Umland ihr Netzwerk im Grünen Salon der Volksbühne vor. Die Textur und Tonalität ihrer Texte sind ganz unterschiedlich. Von Lyrik über Prosa bis Drehbuch, Hörspiel und Sachbuch spannen die Autorinnen den Bogen.

Vorläufer dieses heutigen Netzwerkes war das 5. Autorinnenforum Berlin – Rheinsberg 2004. Auf der damaligen Tagung trafen sich ca. 100 Autorinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Reizvoll war der Austausch zwischen Ost und West sowie über die Grenzen hinaus. Lesungen, Vorträge, Podiumsgespräche und Workshops bildeten das mehrtägige Programm. Jedes Autorinnenforum war eigenständig. Es wurde jeweils ein aktuelles Thema in den Mittelpunkt gestellt und brisante kulturpolitische und ästhetische Fragen und Debatten aufgegriffen.

Das Bedürfnis nach einer lokalen Autorinnengruppe in Berlin führte 2002 zur Loslösung von dem Autorinnenforum Berlin – Rheinsberg. Sybil Volks, Ingrid Kaech, Konstanze Reupsch, Claudia Schattach und Carmen Winter führten uns durch die Geschichte des Netzwerkes.

Die schreibenden Frauen trafen sich anfänglich in offener Runde im Café Walden im Prenzlauer Berg. Die Mischung der Gruppe bestand weiterhin aus 50/50 Ost-West. 2010 nach einer Gruppenkrise konsolidierte sich die Autorinnengruppe. Umzug des monatlichen Treffpunktes nach Mitte ins Café Aufsturz. Textbesprechungen und Themenabende, Erfahrungsaustausch, Schreibwochenende und gemeinsame Exkursionen schufen eine stärkere Verbindlichkeit und eine dichtere Arbeitsatmosphäre. Nach der Raumfindung erfolgte dann auch die Namensgebung der Gruppe in Alphabettinen. Die Gruppe verbindet 26 Zeichen – das Alphabet und die Verehrung für Bettine A. oder Bettina E.

Mit der Namensgebung erfolgte der sichtbare Schritt, als Gruppe in die Öffentlichkeit zu treten. Es entstand eine gemeinsame Website der Gruppe www.alphabettinen.de. Lesepakete wurden und werden geschnürt, um so Gruppen- oder Teilgruppenauftritte dramaturgisch besser zu inszenieren. Diese sind jeweils thematisch gegliedert. Neueste Entfaltungsform ist der gemeinsame literarische Auftritt im Blog der Gruppe und seit Mai 2014 auch ein facebook-Account.

Vielstimmig, gut gelaunt erhielten wir dann noch sehr unterschiedliche Textproben. Sybil Volks stellte die Eingangspassage aus ihrem letzten Roman „Wintergäste“ vor. Ingrid Kaech präsentierte Passagen aus dem Theaterstück „Kein Wunder“, und Carmen Winter las Sagen aus ihrem Reiseführer über den „Spreewald“. Kathrin Schmidt las aus der Kurzprosa „Tiefer Schafsee“ und Claudia Schattach bot Lyrik aus „Gekreuzigte Hunde“ an.

Die Veranstaltung kulminierte unter der Anmoderation von Ricarda de Haas mit einer Textcollage, die von der kompletten Gruppe vorgetragen wurde.

Die Veranstaltung haben die Berliner BücherFrauen in Kooperation mit Creative Service Center durchgeführt. Die Moderation oblag Nikola Gazzo. 

Bericht: Yvonne de Andrés
Fotos: Sandra van Lente & Yvonne de Andrés

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