Speed-Meeting an der Freien Universität Berlin

Angewandte Literaturwissenschaft trifft angewandtes Branchenwissen:

Es braucht sehr wenig, um einem fast kompletten Master-Studiengang unsere wunderbar vielseitige, wandelbare und vor allem spannende Branche nahezubringen und Ideen entstehen zu lassen für das, was nach dem Studium kommen kann.

In diesem speziellen Falle brauchte es 6 x 8 = 48 Minuten, sechs Tische mit ebenso vielen Stühlen und sechs BücherFrauen. Dazu eine rührige Studiengangsleiterin (vorbildlich: Dorothee Risse), 30 – wohl dem Studiengang geschuldet – fast ausschließlich weibliche Studierende und ein Tamborim nebst durchsetzungsstarker Persönlichkeit zur Bedienung desselben. (In dieser Rolle glänzte die Organisatorin des Abends, Valeska Henze aka Little Drummer Girl. Wahlweise tut es, wie bereits in Stuttgart erprobt, anstelle des Tamborims auch eine Glocke, jedwedes Schellwerk, eine Trillerpfeife oder ein besonders penetranter Handyklingelton.)

Als besonders förderlich für die Motivation der studierenden Probandinnen, die ja nicht selbstverständlicher Weise auch nach 19:00 Uhr noch mit mehr als physischer Anwesenheit zu überzeugen wussten, hat es sich erwiesen, im Vorfeld die Interessenlage abzuklopfen bezüglich der Berufsfelder der arbeitserfahrenen BücherFrau: Das Freie Lektorat vertrat Andrea Böltken, die PR im Verlag Yvonne de Andrés, Christine Belakhdar besorgte den Bereich der Literaturübersetzung, Britta Jürgs vertrat die Kritik der eben erst übersetzen oder geschriebenen Literatur und im Abschluss der imaginären Verwertungskette konnte mit Katharina Deloglu von der Lettrétage über Veranstaltungsmanagement, also die Präsentation von Literatur, gesprochen werden.

Freie Lektorin - Andrea Böltken

Ich (eBook und eReader-Development) hatte die große Freude, in jeder der sechs Runden versichern zu dürfen, dass es das gedruckte Buch wohl in dieser oder jener Form immer geben würde und so schloss sich der Kreis an jeder beliebigen Stelle für alle 30 Teilnehmerinnen zu einer runden Sache.
Diese wurde nach erfolgreicher Wiederherstellung der Raumordnung in der naheliegenden „Luise” freudvoll diskutiert, wofür es sich für die nächsten Versuche empfiehlt, trotz größter Wiedersehensfreude bezüglich der ein oder anderen BücherFrau beizeiten eine gründliche Durchmischung der Abendgesellschaft anzustreben.

Wie wir es von der Buchmesse kennen, kommen die meisten Verhandlungen ja erst nach dem 17 Uhr Glöckchen so richtig in Gang und uns kann ja nur daran gelegen sein, mit dem Nachwuchs ins Gespräch zu kommen!



Damit während des eigentlichen Speed-Meetings keine Sekunde der wertvollen 480 (!!!) vergeudet wird, ist es sinnvoll, den Studierenden im Vorfeld je eine Kurz-Vita der angereisten BücherFrauen zur Verfügung zu stellen – hierfür genügt meist schon ein handelsüblicher Link zur Kontaktplattform Eures Vertrauens, beispielsweise XING, denn dies lädt auch im Anschluss dazu ein, den Kontakt zu interessanten und interessierten BücherFrauen von morgen zu halten.


Katja Splichal

Fotos: Valeska Henze

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