Stuttgart: Einblicke in die Kulturförderung der Stadt Stuttgart

Ein Rückblick auf die Veranstaltung mit Frau Eva-Maria Rembor, der Leiterin der Abteilung Kulturförderung im Kulturamt der Stuttgart.

 

Kulturförderung leicht gemacht!

Zu Gast bei den Stuttgarter BücherFrauen war am 23. Januar 2020 Eva-Maria Rembor, die Leiterin der Abteilung Kulturförderung im Kulturamt der Stuttgart. Ihre Abteilung ist die Anlaufstelle für Anträge zur Projektförderung.

Frau Rembor hat viele Jahre in Athen gelebt und dort an verschiedenen Institutionen gearbeitet. Seit einigen Jahren ist sie beim Kulturamt zuständig für die Kulturförderung im Bereich Literatur und Philosophie.
Vor 18 Besucherinnen stellte sie an dem Abend die Aufgaben ihrer Abteilung vor und gab Einblicke in die Kulturförderung von Projekten.

Die Aufgaben ihrer Abteilung umfassen:
- Vergabe von Projektmitteln
- Stipendien (Hannsmann-Poethen-Stipendium sowie das Tandem-Stipendium für Literatur u. Kunst)
- Netzwerkarbeit - Arbeitsgruppen (Literatur-AG)
- Institutionelle Förderung
- Vergabe des Literaturpreises der Stadt Stuttgart

Mit der Förderung von Kulturprojekten unterstützt das Kulturamt explizit das künstlerische Wirken der Freien Szene in Stuttgart, also Künstler*innen, Vereine, Initiativen, Gruppen, Einrichtungen und Stiftungen, als Zusatzleistung zu den institutionell geförderten Institutionen.
Das (vorweggenommene) Resümee ist: Die Antragsstellung für ein Projekt ist machbar, das Kulturamt begrüßt die Antragstellung für kleine Projekte, und Frau Rembor unterstützt direkt und praktisch bei allen Fragen.

Für die Förderung von Literatur und Philosophie werden jährlich 86.500,00 € vergeben. Es gehen jährlich 20-40 Anträge ein. Die bewilligte Fördersumme pro Projektantrag bewegt sich zwischen 500,00 € und 10.000,00 €. Die Projekte werden meist nicht voll gefördert; ein Teil der Projektkosten, zu denen z.B. auch Mieten von Veranstaltungsräumen gehören können, muss über Eintrittsgelder / Drittmittel finanziert werden.
Gefördert werden alle: Vereine, Stiftungen, Einzelpersonen. Eine Jury aus 3-5 Mitgliedern beurteilt die eingegangenen Anträge.

Der Stichtag für Anträge im Bereich Literatur ist jährlich der 15. Oktober. Die Rückmeldung erfolgt in der Regel noch vor Weihnachten.

Das mitgebrachte Handout und alle Formulare zur Kulturförderung können auf folgender Seite eingesehen und abgerufen werden: www.stuttgart.de/kulturfoerderung/projektfoerderung

Die Kalkulation eines Projekts und die Aufstellung eines Finanzierungsplans wird durch das Formular des Kulturamts, insbesondere durch seine Gliederung in die verschiedenen Rubriken und Themen, erheblich erleichtert. Die Projektgelder werden sechs Wochen vor Projektbeginn bereitgestellt. Zwischendurch kann ein aktualisierter Kostenplan vorgelegt werden, Änderungen können (und sollen) auch mit Frau Rembor direkt abgesprochen werden. Wichtig ist Frau Rembor dabei, mit den Antragstellenden in Kontakt zu bleiben. Nach Ablauf der geförderten Veranstaltung sind ein Verwendungsnachweis und ein Veranstaltungsbericht einzureichen.

Weitere Fördertöpfe gibt es für Projekte in den Bereichen Kulturelle Bildung (Anträge jeweils bis 15. April), Kultur im öffentlichen Raum (Anträge bis 15. Oktober) sowie Interkulturprojekte mit Geflüchteten (Anträge bis 15. Mai / 15. November).

Ein weiteres (für BücherFrauen) interessantes Angebot ist die Netzwerkarbeit der Literatur AG, die ebenfalls zu den Aufgaben von Frau Rembor zählt. Die Literatur-AG ist ein offenes Format und hat die Zielsetzung, möglichst viele kulturelle Einrichtungen aus Stuttgart miteinander in Kontakt zu bringen. Sie findet zweimal im Jahr statt und dient dem Kennenlernen und Austausch. Interessent*innen, die zu der Literatur-AG eingeladen werden möchten, können gerne mit Frau Rembor Kontakt aufnehmen.

Frau Rembor ist sehr zugewandt und hilfsbereit, was auch an diesem Abend deutlich wurde. Jede kann sich ohne Bedenken mit ihrem Anliegen bei ihr melden. Sie wird versuchen, zu helfen und zu unterstützen.

Der Abend war sehr lebhaft und von einer wohltuend entspannten Atmosphäre.

Bemerkenswert waren für uns die sichtlichen Bemühungen der Stadt, die administrativen Hürden so klein wie möglich zu halten, um Kleinprojekte zu unterstützen.

Text: Isabell Fischer und Barbara Scholz

 

 

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Foto zum Wahlabend: Brigitte Jetschina

 

Im Anschluss an den Vortrag von Frau Rembor wählten die anwesenden BücherFrauen noch das Leitungsteam für die nächsten zwei Jahre. Elke Naraschewski ist die neue Webfrau, Ulrike Dörr (Städtesprecherin), Verena Nungesser (Presse) und Angelika Schmid (Finanzen) wurden wiedergewählt.

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