Berlin: Neujahrsempfang der Berliner BücherFrauen 2018


Slide der ppt beim Neujahrsempfang der Berliner BücherFrauen 2018, Foto: Yvonne de Andrés

Für mehr Frauen vor und hinter der Kamera – Ein Abend mit ProQuote Regie

Unser diesjähriger Neujahrsempfang mit den drei Regisseurinnen Barbara Rohm, Tatjana Turanskyj und Bettina Schoeller Bouju fand im Aedes Network Campus Berlin auf dem Pfefferberg im Prenzlauer Berg statt. Carola Köhler hatte dieses spannende Netzwerk eingeladen, um die BücherFrauen empowert auf ihrem Weg ins neue BücherFrauen-Jahr zu beflügeln.

Regisseurinnen Bettina Schoeller Bouju, Barbara Rohm und Tatjana Turanskyj (ProQuote Regie), Foto: Yvonne de Andrés
Regisseurinnen Bettina Schoeller Bouju, Barbara Rohm und Tatjana Turanskyj (ProQuote Regie), Foto: Yvonne de Andrés

Die Geschichte dieses Netzwerkes ist eine rasante Erfolgsgeschichte. Zwölf Frauen, die auf der Berlinale 2014 auszogen, die Filmbranche zu verändern. Ausgangspunkt war das Anliegen, die berufliche Situation in einer männerdominierten Branche zu verwandeln. Ein Artikel im Branchenblatt Blackbox: Kino hatte die verheerend geringen Beschäftigungszahlen von Regisseurinnen dargestellt. Dass in der deutschen Film- und Fernsehbranche in den meisten kreativen Schlüsselpositionen mehr Männer als Frauen arbeiten, zeigen inzwischen auch die FFA-Studie „Gender und Film“ und die Studie von ARD und ZDF aus dem Jahr 2017. So führen z. B. in nur 22 Prozent aller Kinofilme Frauen Regie, bei den TV-Filmen liegt die Regie-Quote von Frauen sogar nur bei 14 Prozent. Auch vor der Kamera kommen Frauen weniger vor als Männer. Folglich existieren branchenkulturelle Barrieren, die sich stärker auf die Berufschancen von Frauen auswirken. Der Zusammenschluss der Regisseurinnen fordert für die Gleichberechtigung und Mitgestaltung die Quote 50/50. Dies ist keine Gefahr oder Bedrohung, sondern die Möglichkeit, mehr Diversität und Vielfalt zuzulassen und so für mehr Qualität im deutschen Film zu sorgen.

Carola Köhler (BücherFrau), Foto: Yvonne de Andrés
Carola Köhler (BücherFrau), Foto: Yvonne de Andrés

Die zahlreichen anwesenden BücherFrauen und Freundinnen erfuhren sehr unterhaltsam in kleinen Einspielern zu Beginn und im nachfolgenden Gespräch, wie strategisch sich die Frauen von ProQuote Regie in die Politik einbringen. Die Fernseh- und Filmbranche schieben sie mit ihren Impulsen, Studien und Aktionen richtig an. Die Reise von ProQuote Regie ging in den letzten Jahren von Küchentisch und Wohnzimmern auf die Bühnen, Podien und in die Politik. In der Filmbranche sind sie in intensiven Gesprächen unterwegs. Die Berlinale ist einer der wichtigsten Termine in ihrem Kalender. Sie sind aber auch auf den Medientagen in München, am Runden Tisch bei Frau Grütters, im BMFSFJ, bei der „Berliner Erklärung 2017“ oder in der Akademie der Künste präsent.

Ihre wichtigsten Anliegen haben sie im Forderungskatalog zur Geschlechtergerechtigkeit in der Film- und Medienbranche zusammengetragen. Wir können gespannt sein, was ProQuote Regie für die diesjährige Berlinale 2018 vorbereitet hat. Weitere Infos gibt es unter www.proquote-regie.de.

Insgesamt war es ein anregender Abend, der viele interessante Einblicke in die Arbeit und das Engagement von ProQuote Regie ermöglichte. Beim Sektempfang gab es dann genug Möglichkeiten, intensiv ins Gespräch zu kommen und auf das neue Jahr anzustoßen. Chapeau!


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