Frankfurt: Frauen in der Frankfurter Literaturszene – Ein Gespräch mit der Übersetzerin Ursula Gräfe

So wie die Weltlesebühne die Arbeit der Übersetzenden einem breiten Publikum sichtbar machen will, ist es den BücherFrauen ein Anliegen, zu zeigen, wie groß der Anteil und die Bedeutung der Arbeit ist, die Frauen in der Buchbranche leisten. Und beide Netzwerke streben eine Verbesserung der beruflichen Bedingungen ihrer Mitglieder an. Was war da logischer, als Kompetenzen zu bündeln – und als Beginn einer Reihe über (lebende) Frauen in der Frankfurter Literaturszene eine Übersetzerin zu wählen?

Und nicht irgendeine: Ursula Gräfe, die aus dem Japanischen und Englischen übersetzt, kann inzwischen ein beachtliches Œuvre an literarischen Perlen wie auch preisgekrönten Bestsellern vorweisen und wird als Japanexpertin auch gern um ihre Einschätzung gebeten. So hatte man sie, wie sie uns am Abend verriet, u.a. anlässlich der Abdankung des japanischen Kaisers kontaktiert.

Es wurde ein spannender Abend in den heiligen Hallen des Goethe-Hauses: Ursula Gräfe, ein echtes Frankfurter Mädchen, erzählte im Gespräch mit Katharina Schmidt, selbst Übersetzerin, dass sie sich für das Japanische wohl auch deswegen entschieden hatte, weil es ihr Fernweh am besten bediente, sich aber ihr erster Auslandsaufenthalt erst gegen Ende des Studiums realisieren ließ. Anfangs sei ihr nichts absurder vorgekommen, als wenn man ihr prophezeit hätte, dass sie eines Tages Literatur aus dieser so ganz anderen Sprache übersetzen würde. Was es da zu beachten gibt und wie sie Unterschiede in Grammatik, Kultur und Realia meistert, schilderte sie anschaulich vor, während und nach der Vorstellung zweier ihrer Bücher: Die Ladenhüterin von Sayaka Murata und Ryū Murakamis In Liebe, Dein Vaterland.

Frau Gräfe ging freundlich und offen auf die zahlreichen Fragen und Kommentare aus dem sehr interessierten Publikum ein. Die ca. 35 Gäste hätten auch nach weit über 90 Minuten noch gern länger zugehört. Nach dem „offiziellen“ Ende der Veranstaltung wurden noch Bücher am gutsortierten Tisch der Buchhandlung „Weltenleser“ gekauft – und es gab intensive Gespräche mit Ursula Gräfe und der Moderatorin und Organisatorin Katharina Schmidt übers Übersetzen, die Weltlesebühne und die BücherFrauen.

Die Reihe wird im November fortgesetzt. Infos dazu sind demnächst auf www.buecherfrauen.de zu finden.

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