Interview mit Christina Knüllig über die Akademie im Grünen

Interview mit Christina Knüllig über die Akademie im Grünen, geführt von Christiana Puschak

ANGABEN ZUR PERSON

BERUF DER ÜBERSETZERIN:

In welche Sprachen übersetzt du? Vom Englischen ins Deutsche.

Inhaltliche Schwerpunkte? Ja, ich mache ausschließlich Sachbuch und Ratgeber. Vorzugsweise Politik und Gesellschaft und im Ratgeberbereich neben Medizinthemen auch mal Esoterik. (Lacht)

Tätigkeit in anderen Bereichen in der Buchbranche außer dem Übersetzen (Lektorat, Presse, Beratung) Ich komme eigentlich vom Lektorat, habe lange Übersetzungslektorate gemacht und bin froh, seit einigen Jahren übersetzen zu können, weil das viel intensiver ist.

 

BÜCHERFRAUEN, FORTBILDUNGEN, ENTSPANNUNGSVERFAHREN

  • Wie lange bist du schon BücherFrau? Äh, schon gefühlt ewig. Mindestens seit dem Jahr 2000. Da müsste ich in alten Unterlagen wühlen.

  • War dies deine erste Fortbildung bei der BücherFrauen –Akademie? Ja.

  • Welche berufsbegleitenden Fortbildungen hast du bisher gemacht? Früher in der Festanstellung Fortbildung zur Markenentwicklung und Corporate Design für Verlage, Projektmanagement in einer Phase der Arbeitslosigkeit, auch Coaching als Solo-Selbständige.

  1. bei den BücherFrauen (Mentoring o.ä.): Bisher noch nichts, aber es hatte mich schon länger gereizt, auch weil mir die Werbung -- irgendwas mit "kompetent und Kult" -- gefällt (lacht).

  2. woanders? s. o.

  • Hattest du vor der „Akademie im Grünen“ bereits Erfahrung mit Yoga? Ich hab mal in den Achtzigern in einer holzgetäfelten Bude in Altona Hatha Yoga gemacht. Yoga war damals irgendwie "richtig", aber nicht chic.

  • Mit anderen Entspannungsverfahren? Nö, ich hab nur eine angestaubte Entspannungs-CD der Techniker Krankenkasse …

  • Was hast du dir von der Fortbildung „Yoga und Übersetzen“ erwartet? Gisa Windhöfel erzählte bei der EV in Freiburg im Frühjahr so anregend von diesem Format. Außerdem ist die "Elbtalaue" für mich ein Sehnsuchtsort. Dieses Wort fiel also, und ich hab sofort gebucht, quasi automatisch (lacht.)

 

YOGA UND ÜBERSETZUNGSARBEIT:

 

Wie fandest du den Wechsel zwischen Yoga und geistiger Arbeit? Sehr, sehr gut. Da meine Stressresistenz in letzter Zeit etwas abgenommen hat, fand ich genau diesen Wechsel SEHR WOHLTUEND.

 

Wie war für dich die Einteilung Arbeit und Freizeit? Es hätte für meinen Geschmack etwas mehr Freizeit geben können, aber dadurch, dass ich anschließend noch 3 Tage privat geblieben bin, habe ich die Traumlandschaft samt Sehenswürdigkeiten ausgiebig erkunden können.

 

Wie war die Kommunikation zwischen den Teilnehmerinnen? Die war sehr offen und zugewandt. Ich habe es als stärkend erlebt, mal wieder mit so vielen "Profifrauen" zusammen zu sein. Wir könnten als Berufsgruppe sicherlich wirtschaftlich besser dastehen, aber diese geballte geistige Wendigkeit bei den unterschiedlichen Texten und die soziale Kompetenz (im Umgang) zu erleben, war einfach toll.

 

Wie ging es dir / euch mit der Seminarleiterin? Ina Pfitzner ist eine Vollblutübersetzerin mit einem interessanten Lebenshintergrund. Sie bleibt immer ruhig und gefasst und gibt einem nie das Gefühl, es jetzt irgendwie vermasselt zu haben, auch wenn ein übersetzter Text ja immer noch verbesserbar ist. Toll auch die Quellen, aus denen sie ihr Unterrichtsmaterial gewinnt. Triple A (lacht).

 

ZUR YOGAPRAXIS:

 

Meist ist der Kenntnisstand in Gruppen, die Yoga praktizieren, sehr unterschiedlich, wenn es nicht eine gezielte Yogaausbildung ist. Wie war das bei euch? Alle hatten zumindest etwas Yoga-Erfahrung, manche auch mehr. Lucia hat zunächst sehr behutsam mit uns gearbeitet und dabei den Übungsrahmen immer etwas erweitert und auch Wünsche aufgenommen.

 

Wie gingen die Yogalehrerin und die Gruppenmitglieder damit um? Sehr angenehm fand ich, dass es bei uns null "Ballettmädchenatmosphäre" gab, keine unterschwelligen Vergleiche, kein Eso-Gezicke, wie es ja leider in manchen Yogastudios Einzug gehalten hat (grmpf). Wer gesundheitsbedingt irgendeine Übung nicht machen kann, sagt dies einfach oder holt sich bei Lucia Rat. Sie hat dann schöne Alternativen parat.

 

Welche Auswirkung hatte für dich die tägliche Yogapraxis auf das Schreiben? Den konzentrationsfördernden Effekt hätte ich in dieser Form nicht erwartet. Ich habe darüber hinaus beobachtet, wie meine Schultern durch das 3-mal tägliche Entspannen ("Totenstellung") jeden Tag ein wenig weiter von den Schultern fielen und sich auch tief im Rücken Verspannungen lösten. Das war ein richtiges Aha-Erlebnis.

 

FREIZEIT UND KOMMUNIKATION WÄHREND DER FORTBILDUNGSTAGE:

 

Haben die Teilnehmerinnen in der Freizeit viel gemeinsam unternommen? Äh, soviel Freizeit gab's ja nicht. Ich hörte von gemeinsamen Abendspaziergängen mit Seminarbegleithund …

 

Konnten sie sich zurückziehen, wenn ihnen danach war? Erfahrungsgemäß will man ja bei einer Fortbildung doch immer alles Angebotene mitnehmen (lacht). Ich vermute, Ina hätte es geduldet, wenn eine von uns gesagt hätte, "puh, das wird mir jetzt gerade ein bisschen viel". Und ja, auch beim frühen Yoga waren nicht immer alle da …

 

Wie ging es dir / euch mit der Kursleiterin? Ina Pfitzner "will es wissen" ((war das eigentlich ein Anglizismus?)) und zieht kein Routineprogramm durch. Dementsprechend interessant sind die Übungsaufgaben und das Feedback. Textökonomie ist angesagt.

 

Wie ging es dir / euch mit der Yogalehrerin? Lucia Rojas ist eine sehr aufmerksame Yogalehrerin, die mit unaufdringlichen Gesten dafür sorgt, dass es einem wirklich gut geht. Darüber hinaus ist sie auch in der Welt der Wörter zuhause und übersetzt Yogalehre in den normalen Alltag. Ach und dann hat sie so ein in den katalanischen Wäldern gefertigtes Spezialglöckchen, mit einem Klang, der von irgendwoher zu kommen scheint. Damit hat sie uns verzaubert … (lacht).

 

 

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Hah, Coaching im Hinblick auf Honorargestaltung und einer Wertschätzung unserer Arbeit!

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