Hamburg: LiteraturBrunch 2018


Titelcover LiteraturBrunch 2018

„Fremdeinwirkungen – Familienromane aus der klischeefreien Zone“ ist das Motto des diesjährigen LiteraturBrunches der Hamburger BücherFrauen.
Britta Boerdner, Mareike Krügel und Annette Mingels lesen aus ihren Romanen und sprechen mit Christine Gräbe über ihre Arbeit und ihren ganz eigenen Blick auf Familie.

Der LiteraturBrunch der Hamburger BücherFrauen findet statt am Sonntag, dem 28. Januar 2018, im La Yumba, Kastanienallee 9, 20359 Hamburg (St. Pauli), ab 10.00 Uhr.
Der Eintritt kostet 20 Euro (BücherFrauen 15 Euro), inkl. Brunch. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir um Kartenreservierung per Mail an literaturbrunch@buecherfrauen.de

Jede Familie ist ein System, das sich gegenseitig aufrechterhält, das die eigene Identität prägt und die Art, wie wir in die Welt hinausgehen. Was, wenn dieses System von Ereignissen überrascht wird, die eine neue Ausrichtung in Gang setzen? Ganz besonders eindrücklich und literarisch gekonnt erzählen davon die drei Autorinnen des diesjährigen LiteraturBrunches: von Susa, die Verwandtschaft, Nähe, Verbundenheit und Einander-Fremd-Sein als familiäre Werte ausleuchtet, von dem festgefügten Familienclan im Dorf Randstetten, in den wie der Blitz ein kalifornischer Hippie-Musiker neue Bewegung bringt, und von Katharina, die etwas Fremdes in ihrer Brust zum Anlass nimmt, ihre Eingebundenheit in ihre Familie zu hinterfragen.

Cover Boerdner, Am Tag als Frank Z. in den Grünen Baum kamIn ihrem Roman „Am Tag, als Frank Z. in den Grünen Baum kam“ beschreibt Britta Boerdner mit sicherem Gespür für Stimmungen und die Seelenzustände ihrer Figuren vom plötzlichen Auftauchen des kalifornischen Musikers und Hippies Frank Z. im beschaulichen Randstetten in der Wetterau an einem Sommerwochenende 1969. In der Pension „Zum Grünen Baum“ begegnet er Ev, der siebzehnjährigen Tochter des Hauses. Ev verliebt sich in ihn, und eine bislang verschwiegene Geschichte droht sich zu wiederholen.

Cover Krügel, Sieh mich anDer Roman „Sieh mich an“ von Mareike Krügel erzählt von Katharina, die ein beunruhigendes Etwas in ihrer Brust entdeckt hat, von dem noch keiner weiß. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags und Samstags vor ihr. Dabei beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, endlich ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt.

Cover Mingels, Was alles warIn ihrem neuen Roman „Was alles war“ begibt sich Annette Mingels literarisch auf die Spur unseres prägendsten und faszinierendsten Beziehungsgeflechts: der Familie. Sie erzählt von Susa, adoptiert, was sie nie gestört hat. Als erwachsene Frau verspürt sie zwar eine leichte Neugier auf die leibliche Mutter, aber als sie Viola kennenlernt, ist diese für sie eine Fremde. Doch das Treffen setzt mehr in Bewegung als vermutet. Die Frage, was Familie eigentlich ausmacht, erhält für Susa eine neue Bedeutung, auch, weil sie sich in Henryk verliebt, der zwei Töchter mit in die Beziehung bringt.

BRITTA BOERDNER, Jahrgang 1961, wuchs in Gelnhausen auf. Heute lebt und arbeitet sie in Frankfurt. Nach der Ausbildung zur Buchhändlerin studierte sie Amerikanistik, Germanistik und historische Ethnologie in Frankfurt. Ihr erster Roman „Was verborgen bleibt“ erschien 2012 bei der Frankfurter Verlagsanstalt, ebenso wie 2017 ihr zweiter Roman „Am Tag, als Frank Z. in den Grünen Baum kam“. Für einen Auszug daraus erhielt Britta Boerdner 2015 das Stipendium als „Inselschreiberin Sylt“.

MAREIKE KRÜGEL, 1977 in Kiel geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Seit 2003 hat sie drei Romane veröffentlicht, 2017 „Sieh mich an“ im Piper Verlag. Sie lebt bei Schleswig. Mareike Krügel erhielt zahlreiche Stipendien, u. a. in der Villa Decius in Krakau, und ist Mitglied im PEN Deutschland. Im Jahr 2003 bekam sie den Förderpreis der Stadt Hamburg und wurde 2006 mit dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet.

ANNETTE MINGELS, geboren 1971 in Köln, studierte Germanistik, Linguistik und Soziologie in Frankfurt, Köln, Bern und Fribourg und promovierte in Germanistik. 2006 erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin. Nach zwölf Jahren in der Schweiz und zwei Jahren in den USA lebt die Autorin seit 2011 mit ihrem Mann und den drei Kindern in Hamburg. „Puppenglück“, ihr erster Roman, erschien 2003. „Was alles war“ ist ihr sechster Titel, er wurde 2017 bei Knaus verlegt. 

 

Britta Boerdner
© Laura J. Gerlach
Mareike Krügel
© Peter von Felbert
Annette Mingels
© Henrik Lüders

 

Der LiteraturBrunch der Hamburger BücherFrauen wird von der Behörde für Kultur und Medien der Stadt Hamburg unterstützt.

Pressemitteilung zum Download


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