Hamburg: LiteraturBrunch 2018 – der Bericht


Britta Boerdner, Mareike Krügel und Annette Mingels beim BücherFrauen LiteraturBrunch 2018

Britta Boerdner, Mareike Krügel und Annette Mingels

Fremdeinwirkungen – Familienromane aus der klischeefreien Zone beim LiteraturBrunch der Hamburger BücherFrauen 2018

Über 80 Gäste durften wir Hamburger BücherFrauen am letzten Januar-Sonntag 2018 bei unserem alljährlichen LiteraturBrunch begrüßen. Unter dem Motto „Fremdeinwirkungen – Familienromane aus der klischeefreien Zone“ fand der Brunch mit anschließenden Lesungen und Gespräch in der Tangoschule La Yumba auf St. Pauli statt und war ein entspannter, wieder sehr gelungener Einstieg ins Hamburger BücherFrauen-Jahr.

Gelesen haben Britta Boerdner aus ihrem Roman „Am Tag, als Frank Z. in den Grünen Baum kam“ (FVA), Mareike Krügel aus „Sieh mich an“ (Piper) und Annette Mingels aus „Was alles war“ (Knaus).
So unterschiedlich die Autorinnen, so facettenreich, originell und spannend ihre Romane – alle drei hatten sichtlich ihre Freude, vor diesem interessierten und aufmerksamen Publikum im La Yumba zu lesen.
Das Thema „Familie“ liegt eigentlich auf der Hand und doch stand es erstmalig so im Mittelpunkt bei einem Hamburger LiteraturBrunch. Die drei ausgewählten Familienromane verbindet, dass etwas Fremdes in den Familien auftaucht, überraschend, teils bedrohlich für das nur scheinbar fest gefügte System, in dem sich alle eingerichtet haben.

Im Gespräch mit Moderatorin Christine Gräbe ging es um diesen Erzählstoff, aber auch um die Arbeit als Schriftstellerinnen und um ihren ganz eigenen Blick auf das Phänomen Familie in der heutigen Gesellschaft. Kluge Fragen, kluge Antworten.

Britta Boerdner, Mareike Krügel und Annette Mingels erzählten freimütig, selbstironisch und wie in einem geschützten Raum von ihren Werdegängen, ihren Erfahrungen beim Schreiben, von ihren Figuren.
Mareike Krügel stellte fest, dass sie ihre Hauptfigur inzwischen mit viel größerem Wohlwollen ansieht als noch beim Schreiben des Buches.
Annette Mingels staunte darüber, dass der Erstbegegnung von Adoptierten mit der leiblichen Mutter eine so tiefe emotionale Bedeutung beigemessen wird – ihre eigene Erfahrung, die den Roman prägt, sei ganz anders.
Die neugierige Frage an Britta Boerdner, ob Franz Z. nach dem Vorbild von Frank Zappa gestaltet sei, blieb angenehm offen. Sie schwärmte vom Inselschreiber-Stipendium auf Sylt, das mit keiner Schreibverpflichtung verbunden sei.

Selten bekommen wir bei Lesungen einen so lebendigen Eindruck von der Arbeit einer Autorin wie beim BücherFrauen-LiteraturBrunch. Die drei Romane seien hiermit noch einmal ausdrücklich empfohlen. Wir freuen uns schon auf das Sichten und Lesen der diesjährigen Neuerscheinungen und auf unseren LiteraturBrunch 2019.

Brigitte Beier und Maren Giering-Desler, Orgateam LiteraturBrunch, 10.2.2018

Fotos: Karina Schmidt


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