Berlin: Das Buch im virtuellen Raum – neue Plattformen für E-Books

Im virtuellen Raum wird das Buch neu erfunden. Es löst sich von seiner 500-jährigen Tradition zwischen zwei Buchrücken und übernimmt Eigenschaften aus dem neuen Trägermedium, dem World Wide Web. So kann das elektronische Buch im Unterschied zum gedruckten Buch fortlaufend Kommentare von Nutzer_innen abbilden und so zu einem ganz „neuen“ Buch werden. Was wir bisher nur von Social-Media-Anwendungen kannten, bezieht nun auch das E-Book mit ein.

Inzwischen gibt es Plattformen, die die elektronischen Bücher zu Flatrate-Konditionen direkt auf die Lesegeräte der Nutzer_innen liefern. Diese neue Leichtigkeit macht ganz andere Abrechnungsmodelle möglich – und verschafft den Leser_innen fortlaufend neuen Lesestoff, ohne dass sie die Türschwelle überschreiten müssen.

Derzeit entstehen neue Plattformen, die diese Möglichkeiten des E-Books für eine breite Leser_innenschaft umsetzen. Wie ist die Resonanz auf diese neuen Ideen und Angebote? Welche Vorbehalte und welche Erfolge gibt es bisher? Was wird aus dem wohlvertrauten Buch, wenn es den digitalen Raum betritt?

Im Gespräch mit Marlies Michaelis werden an diesem Abend im Grünen Salon der Volksbühne Beteiligte von verschiedenen neuen Plattformen ihre Ideen zum digitalen Lesen vorstellen:

Sobooks (Sascha Lobo/Christoph Kappes): Sobooks steht für Social Books und bietet eine Plattform, auf der E-Books im Browser gelesen und kommentiert werden können. Die Kommentare stehen dabei nicht unter den Büchern, sondern direkt im Buch. Derzeit befindet sich die Plattform noch in einer Testphase und soll im 3. Quartal 2014 offiziell an den Start gehen. Was ist das Ziel der Plattform? Wie sind die bisherigen Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer?

Log.os (Katja Splichal/Susan Bindermann): Wenn Bücher digital gelesen und kommentiert werden – wem gehören dann die Kommentare? Ausgehend von dieser Fragestellung hat sich der Verein log.os Gedanken über ein neues Lese-Betriebssystem gemacht, bei dem die Nutzungsrechte der gemeinsamen Wertschöpfung nicht in den Besitz einer Firma übergehen, sondern einem gemeinnützigen Verein gehören.

Skoobe (Veronika von Bredow, angefragt): Früher einmal kaufte man Bücher. Wer den angegebenen Preis bezahlte, konnte das eine Buch immer und immer wieder lesen. Das geht mit E-Books auch. Aber es geht auch anders – wenn nicht nach einem einzelnen Buch, sondern nach gleichzeitig gelesenen Büchern, Offline-Lesezeit und Anzahl der benutzten Endgeräte mit unterschiedlichen Flatrates abgerechnet wird. Was im Musikbereich immer beliebter wird, setzt Skoobe für E-Books um – die Lese-Flatrate.

Veranstaltung in Kooperation mit ARTWert – Selbständig in der Kulturwirtschaft

Moderation: Marlies Michaelis

Zeit: Mittwoch, 10. September 2014, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
Ort: Grüner Salon, Volksbühne, 10189 Berlin

Eintritt frei, Anmeldung über ARTWert

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