Die Geschichte von der Eins – mit mehr oder weniger Nullen dahinter

Es war einmal eine kleine Eins. Viele Jahre lang war sie ganz zufrieden mit ihrem Eins-Sein gewesen. Doch eines Morgens wachte sie auf und fühlte sich so dünn, lang und spitz, so einsam. „Ich hätte gerne etwas nettes Rundes, um mich vollständiger zu fühlen“, sagte sie zu Sabine. „Ich könnte dir diese Null geben. Sie ist zwar ziemlich nichtig, aber sehr schön rund.“ „Super“ rief die Eins, „genau danach habe ich gesucht!“ Sie schnappte sich die Null und gemeinsam machten sie erste zaghafte Schritte als Zehn. Der ehemaligen Eins gefiel ihre Null so gut, dass sie gerne noch mehr davon haben wollte. Und Sabine kramte in ihren Kisten und Kasten. Und tatsächlich: Es fanden sich zwei weitere Nullen. Tausend! Das war doch mal eine Zahl.

Nachts träumte die Tausend, es würden sich noch weitere Nullen zu ihr gesellen. Und was soll ich euch sagen: Als sie aufwachte, waren tatsächlich noch zwei dazu gekommen. Sie war also jetzt – man höre und staune – eine Hunderttausend geworden. Und wenn sie das Träumen nicht aufgibt und weiter auf der Suche bleibt: Wer weiß, was noch alles aus ihr werden kann!

 

Diese Geschichte habe ich mir natürlich ausgedacht. Aber mit Sabine hat sie auch in der Wirklichkeit etwas zu tun, denn die Zahlen 10, 1000 und 100000 spielten am 19. April 2015 eine ganz wichtige Rolle. Dazu muss man wissen: Sabine Lipan ist Kinderbuchautorin und sie hatte etwas zu feiern. Vor zehn Jahren nämlich erschien ihr Bilderbuch „Die Weihnachtsmütze“. Zu diesem Jubiläum hatte sie u.a. uns BücherFrauen aus Bielefeld / OWL eingeladen. Es würde noch weitere Überraschungen geben, hatte sie in ihrer Einladung angekündigt.

Was für Überraschungen könnten das sein? Könnte vielleicht: Herr Bär-t – der Held aus „Mama, da steht ein Bär vor der Tür“ nach Brasilien, den USA und China per Lizenzausgabe den Weg in anderes interessantes Land gefunden haben? Oder möglicherweise hatte das Huhn Henriette („Viel Geschrei um ein geklautes Ei“) nach ihrem erfolgreichen Auftritt auf der Leipziger Buchmesse ein neues Ei gelegt?

Die geladenen Gäste, Illustratorinnen, VS-Kollegen, Nachbarinnen, Webdesigner … wir BücherFrauen – und sogar die Bankberaterin, die zu Beginn der Autorinnenkarriere die Finanzierung des ersten PC ermöglicht hatte, wurden bald aufgeklärt: Die Eins nämlich war der rote Faden. 10 Jahre Weihnachtsmütze – wie eingangs schon erwähnt. Aber auch: 1000 verkaufte Exemplare von den „Alphabens“ – ein im Selbstverlag erschienenes Buch. Und: 100 000 verkaufte Ritter – äh … Ritterbücher natürlich.

Zu allem Überfluss verdiente auch das Wetter die Note 1, sodass ein Großteil der Gäste sich im Garten tummeln konnte. – Wir kommen gerne wieder, wenn die Zwei mit diversen Nullen zum Thema wird.

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