Berlin: Bericht - Vom Wert des Wortes

 „Wörter und Texte, jede eigene Leistung hat ihren Wert – und dieser Wert muss geschätzt, gezeigt und honoriert werden.“ So lautete die zentrale Aussage bei der Veranstaltung „Vom Wert des Wortes“ am 3. Juni 2015 im Grünen Salon der Volksbühne, zu der die Berliner BücherFrauen in Kooperation mit dem Creative Service Center der WeTeK gGmbh Berlin (http://creative-service-center.de/) eingeladen hatten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Yvonne de Andrés, Vertriebs- und Marketingexpertin aus Berlin.


Moderierte den Abend: Yvonne de Andrés

Wie diese „Wert-Schätzung“ konkret dargestellt und umgesetzt werden kann, berichteten die beiden Referentinnen anhand ihrer eigenen Erfahrungen: Denise Sudau ist Mitbegründerin der Plattform e-ditio für internationale Lektorats- und Übersetzungsdienstleistungen (http://www.e-ditio.eu/de), die Autorin Patricia Holland-Moritz veröffentlicht Krimis, aktuell Regionalkrimis, die in Berlin spielen (https://patriciahollandmoritz.wordpress.com/).


Denise Sudau von e-ditio

Beide betonten: Ob man nun KundInnen von seinem Angebot überzeugen oder LeserInnen von seinem Buch begeistern möchte – Selbstmarketing gehört immer dazu.

Dabei sollte Marketing, auch das der eigenen Produkte und Leistungen, vor allem unter der Prämisse gesehen werden: Wie kann ich meinen KundInnen/ NutzerInnen/ LeserInnen helfen? Was suchen sie, wofür ich die richtige Ansprechpartnerin bin? Und wie kann ich sie genau davon überzeugen, damit der Auftraggeber mich auswählt und dann auch angemessen honoriert?


Die Krimiautorin Patricia Holland-Moritz

Dazu ist es nach den Erfahrungen der beiden Referentinnen wichtig, zuerst einmal seine Ideen und seine Texte selbst wertzuschätzen – nur wenn man die Besonderheit und Bedeutung seiner Leistungen sieht und selbstbewusst erkennt, kann man diese auch beschreiben und gegenüber anderen vertreten. Und es hilft, den Erwartungen der InteressentInnen transparent zu begegnen: Was kann ich bieten, was aber auch nicht? Wenn dies von Anfang an deutlich wird, fällt es später leichter, die Gegenleistung für den Wert zu nennen und mit guten Argumenten zu begründen.

Um die potentielle Leserin/ Kundin/ Auftraggeberin auf sich aufmerksam zu machen, gibt es natürlich eine Vielzahl an Möglichkeiten, je nachdem, wie und wo das eigene Angebot aufgebaut ist und an wen es sich wendet. Wichtig ist, wie beide betonten, dass man sich so präsentiert, wie es zu einem passt. Eine eigene Präsenz im Internet, sei es eine Website oder Profile auf wichtigen Plattformen, ist dabei oft die Basis. Wer Spaß am Auftritt hat, für den kann ein Film oder YouTube-Video der richtige Weg sein. Ein eigener Blog oder Beiträge bei thematisch passenden Foren zeigen inhaltliche und gleichzeitig auch sprachliche Kompetenz. Pressearbeit hilft bei der fundierten Darstellung der Leistungen und kann zusätzlich neue InteressentInnen ansprechen. Ziel aller Aktivitäten sollte es sein, sich und sein Angebot als Marke zu etablieren – als Antwort, bei der genau das gefunden werden kann, was gesucht wird.

Einen sehr wichtigen Beitrag dabei leisten Netzwerke, sowohl berufliche als auch private. Sie bieten nicht nur Austausch und direkte Ratschläge. Über Kontakte von KollegInnen, FreundInnen und Familie kann man auch konkrete Unterstützung finden, ob für Veranstaltungen, IT oder weiteres Expertenwissen. Einfach nachfragen und es ausprobieren, lautete der Ratschlag ans gespannt lauschende Publikum. So erweitert sich auch das eigene Netzwerk kontinuierlich – und direkte Empfehlungen sind eine der besten Formen des Marketings.
An positiven Weiterempfehlungen wird es auch den beiden Referentinnen nach diesem interessanten und informativen Abend sicher nicht fehlen. Vielen Dank dafür!

Textevon Katja Czerwinski, Fotos von Marlies Michaelis

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