Rhein-Neckar: Teamlauf im Abendlicht

Ausnahmsweise blieben Bücher am vergangenen Samstag (21. Mai 2011) zu Hause, als ein Quartett der Bücherfrauen Rhein-Neckar erstmals beim Dämmermarathon in Mannheim und Ludwigshafen um Kilometer und Minuten kämpfte und in einer Traumzeit von 4 Stunden und 44 Minuten zusammen die klassische Marathonstrecke von 42,195 Kilometer bezwang. Unser Team: Anja Lösch (12,8 km), Christine Dreesen (12,5 km), Frauke Ehlers (8,5 km) und Jana Stahl (8,4 km).

BücherFrauen-Lauf-Team

Dieser Marathon, der nun schon zum achten Mal stattfand, ist eine der größten Sportveranstaltungen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Innenstädte von Mannheim und Ludwigshafen sind für einen halben Tag größtenteils für den Verkehr gesperrt, dafür haben die Läuferinnen Vorfahrt. Über 10.000 gingen in allen Kategorien (Bambini- und Mini-Marathon für die Jüngsten, Inliner- und Handbike-Strecke, Halb- und Duomarathon, Teamlauf und die Königsdisziplin Marathon) an den Start, und etwa 100.000 schauten dabei zu und feuerten an.

BücherFrauen-Fahrrad

Schon am Bahnhof fielen vor allem die zwei Fahrräder der BücherFrauen auf, die von Anja Lösch mit entsprechenden Schildern ausgestattet wurden, damit diejenige, die ihren Lauf hinter sich hatte, ihr Rad unter allen anderen wiederfinden und bequem zum Ausgangspunkt Wasserturm zurückkehren konnte.

Als dort um 18.30 Uhr Zuschauer und Läufer den Start-Countdown zählten, waren sowohl Anspannung als auch Freude groß. Endlich ging es los. Aber hatten all die Trainingsläufe in den langen Wochen zuvor gereicht, damit jede ihre Strecke gut bewältigen konnte?

Frauke Ehlers

Während Anja sich mit den vielen anderen Läufern auf den Weg zur ersten Wechselstation nach Mannheim-Seckenheim machte, schlug auch Christine auf dem Fahrrad diese Richtung ein, um Anja dort nach 12,8 Kilometern pünktlich abzulösen. Frauke und Jana überquerten mithilfe der S-Bahn den Rhein nach Ludwigshafen und bezogen zunächst Stellung am Berliner Platz. Dann war Warten angesagt, nicht gerade Fraukes Stärke, wie sie selbst sagt. Aber entlang der Strecke gab es genug zu sehen, zum Beispiel die letzten Inline-Skater oder die ersten Marathonis, die schon nach etwa 1 Stunde 15 Minuten durch das Zentrum von Ludwigshafen kamen.

Dank Handy und Co. erfuhren wir kurz nach 20 Uhr, dass Anja gut angekommen war und Christine losgeschickt hatte. Sie lief am Neckar entlang wieder in die Mannheimer Innenstadt und über die Kurt-Schumacher-Brücker nach Ludwigshafen, insgesamt 12,5 Kilometer.

Auch für Jana wurde es nun Zeit, zur letzten Wechselstation in der etwas abgelegeneren Ludwigshafener Gartenstadt aufzubrechen, um dort Frauke zu erwarten, deren Strecke über 8,5 Kilometer durch die Innenstadt, Mundenheim und Rheingönnheim führte. Frauke war schon nach 54 Minuten dort. Inzwischen hatte Dunkelheit die Dämmerung abgelöst.

Nicht so sehr das Laufen sondern das Warten war auch für die Lauf-Debüttantin mit der kürzesten Strecke das schwierigste. Aber kurz nach 22 Uhr ging es endlich los. Nach einer kurzen Einlaufphase, die leicht bergab führte, musste Jana den leichten Anstieg zur Hochstraße bewältigen, was sehr gut klappte. Wo sonst nur Autos fahren, war eine ganze Fahrbahn für die Läufer gesperrt. Dies muss wohl der ruhigste Streckenabschnitt gewesen sein, da sich hierher kaum Zuschauer verirrten. Denn wenn man einmal auf der Hochstraße war, war ein Abbiegen nach rechts oder links nur schwer möglich. Durchhalten war angesagt und wurde spätestens hinter dem Ludwigshafener Rathaus-Center auf der Brücke über den Rhein mit einer beeindruckenden, nächtlichen Städte-Silouette sowie Blick auf Fluss- und Hafenlandschaft von Mannheim und Ludwigshafen belohnt.

Nachdem die Brücke geschafft war, hatte Jana das Ziel schon nah vor Augen. Allerdings war der Rest des Teams noch gar nicht so richtig auf die Ankunft der Schlussläuferin eingestellt, sodass wir uns wohl um etwa zwei Minuten verpassten. Denn eigentlich ist es für Teams beim Dämmermarathon schon guter Brauch, dass alle vier Starter gemeinsam über die Ziellinie laufen. Über das Fehlen ihres Teams wurde Jana durch die enorme Kulisse am Wasserturm hinweggetröstet. Dort tummelten sich noch jede Menge Zuschauer, die jedem Finisher Beifall klatschten. Laute Musik und gleißendes Licht sorgten dafür, dass man ganz von allein über die Ziellinie getragen wurde.

Das BF-Team nach dem Lauf

So viel sei schon mal verraten: Es bleibt wohl nicht bei einem einzigen BücherFrauen-Lauf. Beim Frühstück war das Team schon wieder fit genug, um Laufpläne für die Zukunft zu schmieden.

Text: Jana Stahl

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