Berlin: Aktion beim Equal Pay Day

Am 25. März 2011 standen Frauen des Journalistinnenbundes und BücherFrauen mit einer gemeinsamen Aktion auf dem Alexanderplatz. Frauen verdienen ein Viertel weniger als Männer - in der Buchbranche ist es sogar fast ein Drittel. Was liegt da näher, als mit einer Messlatte anzurücken und sich die Zahlen mal ganz genau anzugucken? Das fanden nicht nur BücherFrauen und Journalistinnenbund, sondern auch viele PassantInnen auf dem Berliner Alexanderplatz. Sie erfuhren, dass sich die Verdienstschere zwischen Männern und Frauen ab dem 25. Lebensjahr zu öffnen beginnt und bis zum Ende des Erwerbslebens immer größer wird (fast 30 Prozent bei Frauen im Alter von 60+).

hier sind BücherFrauen und Frauen des Journalistinnenbunds zu sehenNicht ganz unschuldig daran ist die unbezahlte Arbeit. Also Kochen, Putzen, Erziehen und Pflegen etc. Sie nimmt im Laufe eines Frauenlebens einen immer größeren Anteil ein – nicht zuletzt durch Teilzeitarbeit, Erziehungszeiten und die Fürsorge für ältere Familienmitglieder.

Bei vielen typisch weiblichen Lebensläufen übersteigt der Wert der unbezahlten Arbeit schnell den Wert der bezahlten Arbeit – und zwar meist in einer Zeit, in der Frauen »voll im Saft« stehen, über viel Lebens- und Berufserfahrung verfügen und am meisten Geld verdienen könnten, im Alter von 30 bis 44 Jahren. hier sind BücherFrauen und Frauen des Journalistinnenbunds zu sehen

Wenn Frauen das, was sie an Hausarbeit, Erziehung und Pflege kostenlos geleistet haben, in barer Münze ausgezahlt bekämen, erhielten sie höhere Renten, gäbe es weniger Altersarmut … und vielleicht sogar ein paar mehr Großverdienerinnen.

Tja, und wenn dann noch Altenpflegerinnen fürs Gewichtheben genauso viel verdienen würden wie ihre männlichen Kollegen vom Bau … Aber bleiben wir auf dem Boden der Tatsachen. Die schöne rote Messlatte, die auch in der Abendschau vom rbb auftauchte, bleibt für zukünftige Aktionen erhalten – aus gutem Grund.

hier sind BücherFrauen und Frauen des Journalistinnenbunds zu sehen

Ansprechpartner sind Vera Seehausen und Valeska Henze von den BücherFrauen sowie Katrin Lechler vom Journalistinnenbund.

Die Zahlen für unsere Messlatte stammen aus dem Gutachten zum Ersten Gleichstellungsbericht (S. 200, 201):www.fraunhofer.de.

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