BücherFrauen-Studie gestartet

Über die berufliche Situation in der Buchbranche wird viel diskutiert, aktuelles konkretes Datenmaterial über die Berufsfelder Verlag, Zwischenbuchhandel und Sortimentsbuchhandel gibt es jedoch wenig. In Kooperation mit Prof. Dr. Romy Fröhlich vom Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München führen die BücherFrauen deshalb zurzeit eine Studie durch, die aussagekräftige Ergebnisse zur Arbeitssituation der Beschäftigten in der Buchbranche liefern soll. Der Fragebogen ist jetzt online!

Die Befragung zur Studie wird online durchgeführt. Sie richtet sich an:

  • alle Frauen und Männer, die fest angestellt im Verlag oder im Buchhandel (Sortiments- und Zwischenbuchhandel) arbeiten
  • alle Frauen und Männer, die als Freie in den Bereichen Lektorat, Herstellung und Verlagsvertretung arbeiten und
  • an alle Verlegerinnen und Verleger sowie Inhaberinnen und Inhaber von Buchhandlungen

Ab sofort kann der Fragebogen hier aufgerufen werden:

Selbstverständlich werden sämtliche Angaben anonymisiert und vom Institut vertraulich behandelt.
Der Fragebogen ist bis zum 16.8.2009 online.

Um fundierte Ergebnisse zu erhalten, ist es wichtig, dass aus allen Bereichen der Buchbranche ausreichend viele Personen an der Studie teilnehmen.
Deshalb bitten wir darum, den Link nicht nur selbst zu nutzen, sondern ihn auch intensiv bei Kolleginnen und Kollegen zu verbreiten und in die firmeninternen Intranets zu stellen.
Auch über die Branchenpresse, die Newsletter des Börsenvereins und andere Berufsverbände und Netzwerke werden die Studie und die Befragung angekündigt.

hier ist Professor Doktor Romy Fröhlich zu sehen
Foto: privat

Prof. Dr. Romy Fröhlich führt die Befragung und deren Auswertung im Auftrag der BücherFrauen durch.
Sie studierte Kommunikationswissenschaft, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und
Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). 1993 promovierte sie mit einer Dissertation zum Thema »Rundfunk-PR« am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMT). Sie war Senior Consultant und Leiterin der Abteilung »Gesamtkommunikation & Forschung« bei der PR-Agentur Kroehl Identiy Consultants in Frankfurt a. M. und wissenschaftliche Assistentin an der HMT, wo sie nebenamtlich auch die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule inne hatte. 1998 erfolgte der Ruf auf eine Professur für Journalistik und Öffentlichkeitsarbeit der Ruhr-Universität Bochum.

Seit Oktober 2000 ist Prof. Dr. Romy Fröhlich Professorin für Kommunikationswissenschaft am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Berufsfeldforschung (Medienberufe), Public Relations und Nachrichtenforschung. Für diese Bereiche forschte sie auch an Universitäten in den USA und in Australien.

Den BücherFrauen war vor allem ihre sehr fundierte Studie zum Berufsfeld Public Relations bekannt, aufgrund derer sie sie als Kooperationspartnerin angesprochen haben. Wir freuen uns sehr, dass sie den Auftrag, die Studie durchzuführen, angenommen hat.

Was ist mit den Berufsgruppen, die mit dem Fragebogen nicht erfasst werden?

Obwohl die Studie berufsübergreifend angelegt ist, gibt es dennoch einige wichtige Berufsgruppen der Branche, die mit dem Fragebogen nicht erfasst werden.

Dazu gehören die kreativen Berufe wie die der Autor/inn/en, Übersetzer/inn/en und Illustrator/inn/en. Ihre Arbeitssituation erschien uns so individuell unterschiedlich und vielfältig, dass uns die quantitative Befragung nicht als angemessene Methode vorkam, um sie abzubilden. Wir haben deshalb Expertinnen aus diesen Berufen gebeten, auf der Basis von einzelnen Tiefeninterviews, die Arbeitssituation zu beschreiben und zu erläutern.

Auch die Agent/inn/en werden mit dem Fragebogen nicht erfasst. Hier lag es daran, dass die Berufsgruppe noch zu klein ist, um mit quantitativen Methoden erforscht zu werden. Doch auch dieser Berufsgruppe wird ein Kapitel gewidmet, das von einer Expertin verfasst ist.

Die Berufsgruppen der Antiquar/inn/e/n und Bibliothekar/inn/e/n dagegen sind zwar ausreichend groß für eine quantitative Befragung, aber die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit schienen uns andere zu sein als in der übrigen Branche, deshalb haben wir auch hier einzelne Expertinnen gebeten, auf der Basis von Einzelinterviews und der Aussagen der Berufsverbände Extra-Kapitel zu verfassen.

Wann und wo kann man die Ergebnisse der Studie erfahren?

Die BücherFrauen werden die Ergebnisse der Studie zur Arbeitssituation in den Buchberufen anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens 2010 branchenweit veröffentlichen.

Text: Karina Schmidt

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