BücherFrauen mit neuem Vorstand: Jahrestagung auf der Comburg in Schwäbisch Hall

Valeska Henze (r.), die neue erste Vorsitzende, mit den beiden Pressefrauen Julia Kaumeier und Anja Lösch (v. l.) (© Eva Hehemann)

Vom 4. bis 6. November trafen sich BücherFrauen aus ganz Deutschland zur Jahrestagung in Schwäbisch Hall. Neben einem abwechslungsreichen Programm wählten die Frauen auch einen neuen Vorstand für das Branchennetzwerk.

Die Funktion des beruflichen Netzwerks innerhalb der Gesellschaft und für das einzelne Mitglied waren die zentralen Themen bei der diesjährigen Tagung der BücherFrauen. Diskussionsfreudigkeit und Meinungsaustausch profitierten von der stimmungsvollen Atmosphäre der Klosteranlage der Comburg ebenso wie von der guten Infrastruktur, die kulinarische Rundum-Versorgung bot, aber auch intensive Gruppenarbeit und sogar einen Stepptanz-Auftritt ermöglichte.

Aus dem ganzen Bundesgebiet waren mehr als achtzig BücherFrauen angereist, um bei der Jahrestagung den alten Vorstand zu verabschieden und einen neuen zu wählen, sowie mit einer modifizierten Open-Space-Methode persönliche Wünsche und politische Ziele zu erarbeiten.

Als Nachfolgerinnen von Karina Schmidt und Sabine Imhoff-Kramer wurden Valeska Henze aus Berlin als 1. Vorsitzende und Dr. Susanne Krones aus München als Schriftführerin gewählt. Das Plenum bestätigte Dörte Rohwedder aus Hamburg in ihrem Amt als Finanzfrau und Anja Lösch aus Heidelberg für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie wird künftig von Julia Kaumeier von der Regionalgruppe Köln-Bonn unterstützt, die mit ihrem Statement, ein Netzwerk könne ihr dann am meisten bieten, wenn sie sich selbst einbringe, eine Art Motto für die Tagung und das Selbstverständnis der BücherFrauen formulierte.

 

Die Diskussion in den Arbeitsgruppen brachte handfeste Ergebnisse. So konnten als Nachfolgerin für Gisa Windhüfel als neue Koordinatorinnen der BücherFrauen-Akademie Barbara Lauer und Kerstin Salvador gewonnen werden. Die BücherFrauen Akademie mit den Frühjahrs- und Sommerworkshops sowie den E-Akademien ist mittlerweile ein erfolgreiches Aushängeschild für die Weiterbildungsarbeit des Netzwerks.

Außerdem entstand die Idee, zur gerechteren Bezahlung von Frauen ein „Gendersiegel“ für Unternehmen der Branche zu etablieren, das erstmals im Jahr 2013 verliehen werden soll. Die Arbeitsgruppe Politik zeigte Wege auf, wie sich die BücherFrauen mit anderen Machtgefügen vernetzen können und mit welchen Kampagnen die Öffentlichkeit darüber informiert werden sollte, dass das „Produkt Buch“ zu achtzig Prozent von Frauen hergestellt und vertrieben wird. Und es wurde ein 8. Leitsatz formuliert: „Jede BücherFrau versteht sich als Repräsentantin des Netzwerks“.
(Irene Ferchl)

Bild: Eva Hehemann

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