„Von Facebook bis Task Force“: Diskussion mit Frauke Ehlers

Von links nach rechts: Hans Huck, Frauke Ehlers, René Kohl, Steffen Meier

Am Messefreitag haben BücherFrauen-Beirätin Frauke Ehlers, der Vorsitzende des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (AKEP) Steffen Meier vom Ulmer Verlag und AKEP-Sprecher Hans Huck der Hamburger Unternehmensberatung „Echtzeit“ sowie René Kohl , Inhaber des Buch- und Medienversands „Kohlibri“,  über „Vernetzte Zusammenarbeit im Buchhandel“ gesprochen. Die Diskussion fand im Forum „leipzig.liest.digital“ statt, das der Sortimenter-Ausschuss des Börsenvereins organisiert hatte.

Frauke Ehlers über Vernetzungswege der BücherFrauen

Frauke Ehlers berichtete von den Aktivitäten der BücherFrauen im Social Web: Seit Einrichtung des Twitter-Accounts 2009 und der Facebook-Gruppen würden die BücherFrauen in der Branche ganz anders wahrgenommen. Auch die Dynamik der nur für Mitglieder zugänglichen Facebook-Gruppe sei enorm: „Diskussionen schnell, auf den Punkt – und da kommen Ergebnisse raus.“ Auf Xing dagegen kommunizierten die BücherFrauen nicht so lebhaft; die Mailingliste sei wiederum sehr gut, dort verbreiteten die Facebook-Diskutantinnen auch die interessanten Inhalte aus dem Social Web weiter. Denn wie auch Steffen Meier in Erinnerung rief, bleiben die vielen, die nicht auf Facebook sind, oft außen vor.

Frischer Wind in der Branche

Steffen Meier und Hans Huck schilderten die Entwicklung des Austauschs im Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) und in neuen Veranstaltungsformaten wie dem buchcampund der Zukunftskonferenz. René Kohl hob vor allem den AKEP positiv hervor und kritisierte die Atmosphäre, die früher in der Branche herrschte: „In der Verbandsarbeit hat mich gestört, dass viel repräsentiert wurde, die wichtigen Entwicklungen aber woanders stattfanden.“ Er zeigte sich jedoch optimistisch, dass die Branche mehr und mehr über Vernetzung lerne. Hans Huck befürwortete vor allem das Verschwimmen der Hierarchien etwa auf dem buchcamp. Das sei auch in den Unternehmen wichtig. Frauke Ehlers betonte, dass die BücherFrauen diese Art basisdemokratischer Formate bereits seit 2001 praktizierten und sie sich deshalb auch sehr gern an der "neuen" Branchendiskussion beteiligen – zum Beispiel auf dem dritten buchcamp im Mai.

Text und Foto: Saskia Heinen

Ein weiterer Artikel zur Podiumsdiskussion ist auf der Seite des Börsenblattes erschienen: http://www.boersenblatt.net/522784/

Links zum Buchcamp und zur Zukunftskonferenz:
http://www.boersenverein.de/buchcamp
http://www.boersenverein.de/de/portal/Zukunftskonferenz/447625

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