LiteraturBrunch in Hamburg: Skurriles und Sonderbares – mit leichter Hand erzählt

Stilgerecht: Vea Kaisers „Blasmusikpop“ hat von beidem etwas.

Beim diesjährigen LiteraturBrunch der Hamburger Bücherfrauen lesen Marjana Gaponenko, Vea Kaiser und Karin Nohr aus ihren Romanen und sprechen mit Moderatorin Meike Dannenberg und dem Publikum über ihre Bücher und ihr Schreiben. Zu Lesung und Diskussion am 17. Februar 2013 sind Interessierte herzlich eingeladen.

 

Lesung und Diskussion

17. Februar 2013, Brunch ab 10 Uhr, die Lesung beginnt um 11.30 Uhr

La Yumba
Kastanienallee 9
Hamburg St. Pauli

Eintritt: € 18,- / erm. € 15,- inklusive Buffet

Um Kartenreservierung wird gebeten: Rita Wöbcke, Tel.: 040 / 47 19 54 11

 

Tragisch-komische Helden

Tragisch-komische Helden, das vereint zum einen die drei ganz unterschiedlichen Romane, die beim diesjährigen LiteraturBrunch der Hamburger Bücherfrauen am 17. Feburar präsentiert werden. Zum anderen verbindet sie die Tatsache, dass den Autorinnen – die allesamt noch am Anfang ihrer Laufbahn als Romanschriftstellerinnen stehen – eindrucksvoll dichte und dennoch leichtfüßig erzählte Bücher gelungen sind.

 

Über die Bücher

In Marjana Gaponenkos Roman „Wer ist Martha?“ entschließt sich der 96-jährige schwerkranke ukrainische Ornithologe Lewadski, die ihm noch verbleibende Zeit stilvoll zu genießen. Er kleidet sich neu ein, reist nach Wien und quartiert sich in einem Nobelhotel ein. Dort philosophiert er an der Hotelbar mit einem Altersgenossen über das Leben, schlechte Frisuren, das vergangene Jahrhundert und seine Revolutionen.

Ein 14,8 Meter langer Fischbandwurm gerät in Vea Kaisers Debüt „Blasmusikpop“ zum Erweckungserlebnis: Johannes Gerlitzen verfällt der Wissenschaft. Diesen für das abgeschiedene alpenländische Bergdorf St. Peter am Anger ungewöhnlichen Bildungshunger vererbt er seinem Enkel Johannes A. Irrwein. Der macht sich nach gescheiterter Matura daran, in der Tradition Herodots die Chroniken seines Dorfes zu verfassen – und verursacht dabei ungewollt das größte Ereignis in der Geschichte seines Heimatortes.

Karin Nohr entführt uns in ihrem Romanerstling „Herr Merse bricht auf“ in das wirre Innenleben eines Hornisten Mitte 40. Dieser reist nach Sylt, um sich zu entspannen und seine Medikamente – von denen er seit dem Scheitern seiner Ehe abhängig ist – auszuschleichen. Dort nutzt er Musils „Mann ohne Eigenschaften“als Orakel, führt fiktive Gespräche mit Johannes Brahms, verliebt sich neu und gerät in einen Strudel der Emotionen, dem er nicht gewachsen ist

 

Über die Autorinnen

Marjana Gaponenko ist in Odessa (Ukraine) geboren und schreibt seit ihrem 16. Lebensjahr auf Deutsch. Sie studierte Germanistik und lebt heute nach Aufenthalten in Krakau und Dublin in Mainz. 2009 wurde sie mit dem Frau Ava Literaturpreis ausgezeichnet. Ihr Romandebüt „Annuschka Blume“ kam 2010 im Residenz Verlag heraus. Im August 2012 ist im Suhrkamp Verlag ihr zweiter Roman, „Wer ist Martha?“, erschienen.

Vea Kaiser wurde in St. Pölten (Österreich) geboren. Sie studiert Klassische und Deutsche Philologie in Wien. Für ihre belletristischen Arbeiten erhielt sie diverse Stipendien und Preise, etwa den Theodor-Körner-Preis. Ihr viel beachtetes humorvolles Romandebüt „Blasmusikpop“ ist 2012 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Karin Nohr ist in Hamburg geboren. Sie studierte Literaturwissenschaft und Psychologie. Nach zahlreichen Fachveröffentlichungen im Bereich Psychoanalyse, Imagination und Musik ist „Herr Merse bricht auf“ (Knaus Verlag) ihr erster Roman.

 

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