Stuttgart: Mit Collagen die finanzielle Planung erleichtern

Was ist mir wichtig? Welche Ziele und Wünsche möchte ich erreichen? Wie steht es um meine Absicherung im Alter? Welche staatlichen Fördermittel stehen mir zur Verfügung? Mit diesen Fragen setzte sich ein Dutzend Frauen auseinander, die der Einladung der Stuttgarter BücherFrauen zum Thema „Finanzen sind weiblich! Finanzplanung für Frauen“ gefolgt waren. Durch den Abend führte Doris Volke, BücherFrau, Verlegerin, Autorin und Finanzberaterin. Durch ihr fünftes Buch mit dem Titel „Die Bärles! Entdecken die Geldfabrik“ ist die Sozialpädagogin mit betriebswirtschaftlichem Zusatzstudium zur Finanzberatung gekommen.

Collagen als kreativer Einstieg 

Ein kreativer Einstieg erleichterte die Beschäftigung mit dem Thema. Es entstanden bunte und vielseitige Collagen, die widerspiegeln, was jeder einzelnen Frau wichtig ist, so etwa Bilder zu Reisen oder dem Eigenheim.

In einem nächsten Schritt wurde in Zweiergruppen eine Zeitleiste erstellt, in welche die persönlichen Wünsche und Ziele eingetragen wurden. Wichtig war dabei zu überlegen, bis wann die Wünsche und Ziele erreicht werden sollten. Was sind kurzfristige Wünsche und Ziele, welche sind längerfristige? Dabei wurde deutlich, es ist nötig, strategisch früh anzufangen für langfristige Ziele zu sparen.

Die Alterssicherung gehört zu den langfristigen Zielen. Deshalb erfolgte eine Konzentration aufs Sparen im Alter. Der Bedarf an Geldmitteln besteht für Essen, Wohnen, Gesundheit, Auto, Kultur, Reisen. Derzeit wird dieser Bedarf zu 65% durch die gesetzliche Rentenversicherung gedeckt, die restlichen 35% müssen durch eigene Absicherungen wie z. B. eine private Lebensversicherung erbracht werden. Im Moment ist es noch so, dass drei Arbeitnehmerinnen für eine Rentnerin arbeiten. In zwanzig Jahren etwa verkürzt sich dieses Verhältnis auf 1:1. Bei gleichem Bedarf deckt die gesetzliche Rentenversicherung dann nur noch  45% ab. Für den Rest ist jede selbst verantwortlich. Hier schließen eine private Lebensversicherung, staatlich geförderte Modelle wie Riester oder Rürup und die betriebliche Altersvorsorge die Lücke.

Wunschrente und Wirklichkeit

Mit Hilfe eines Rechnungsprogramms wurde an einem Beispiel der Sparbedarf durchgerechnet. Dazu wurde eine monatliche Wunschrente festgelegt und die zur Verfügung stehenden Geldmittel in verschiedene Rubriken wie täglicher Bedarf, Wohnung, Reisen verteilt. Durch weitere Angaben zur Wunschrente und der eigenen Einschätzung der Rentenlücke, errechnet das Programm den benötigten Sparanteil und eine monatliche, bzw. eine optimierte monatliche Sparrate.

Der Abend bot reichlich Anregungen, die eigene Finanzplanung genauer zu überprüfen: Welche Finanzmittel stehen mir zur Verfügung und für welche Wünsche und Ziele möchte ich sie einsetzen? Wie sehen meine Sparpotenziale aus? Wie nutze ich sie? Insbesondere wie nutze ich sie für die Altersvorsorge?

Text: Magdalene Käfer, Fotos: Katrin Schroth

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