Für die einen ist es das Grauen schlechthin, die anderen lieben es, unvermeidlich ist es aber für alle, die vom Schreiben leben: das Überarbeiten.
Wie gehe ich die Überarbeitung an, was brauche ich dafür? Wie bekomme ich genügend Abstand zu meiner eigenen Arbeit, damit ich sie wie mit „Leser*innenaugen“ betrachten kann? Wie gehe ich mit Kritik und Anregungen aus dem Lektorat um, welche Fragen und Ideen von Testleser*innen will ich tatsächlich weiterverfolgen? Und was ist mit all den Sprach- und Stilfragen, an denen es sich ad finitum arbeiten lässt, und sei es nur, um den Text bloß nicht loszulassen?
Diesen und anderen Fragen rund ums Thema gehen wir im Workshop nach einem kurzen Einstiegsvortrag gemeinsam nach.
Dabei sind alle eingeladen, Fragen oder eigene kurze Textbeispiele (ca. 1-2 Normseiten) einzubringen, die der Dozentin gerne vorab zugeschickt werden können.
Zielgruppe:
Dieser Workshop richtet sich vor allem an Autor*innen, für die das Überarbeiten (noch) ein leidiges Thema ist, oder die sich fragen, wie machen das die anderen. Auch Anfänger*innen, die womöglich zum ersten Mal mit dem Thema zu tun haben, sind im Kurs willkommen, genau wie Übersetzer*innen und Lektor*innen.
Seminarleitung:
Dr. Mischa Bach, geboren in Neuwied/Rhein, Studium in Bonn, Promotion in Essen (zur „Erzählperspektive im Film“), wo sie bis heute lebt und Drehbücher, Romane, Erzählungen und anderes schreibt. Wenn sie nicht schreibt, malt sie. Oder sie unterrichtet, es sei denn, sie liest, gut und gern auch vor. Manchmal übersetzt sie, hauptsächlich aber lebt sie. Als Ideenhebamme begleitet sie die Arbeit anderer Autor*innen in Workshops und Tutorien sowie als Lektorin und Coachin: mischabach.de; https://schreibarbeiterin.de/
