Feministische Buchwoche (FemBuWo)
FEMINISTISCHE BUCHWOCHE VOM 18. BIS 26. APRIL 2026
Die Pilotstudie Frauen zählen, die von den BücherFrauen mitinitiiert wurde, kam zu dem Fazit: „Männliche Namen dominieren den literarischen Rezensionsbetrieb. Zwei Drittel aller Rezensionen würdigen die Werke von Autoren. Vor allem die als intellektuell oder als ,maskulin‘ empfundenen Genres wie Sachbuch und Kriminalliteratur werden von Autoren wie Kritikern vereinnahmt.“
Um dem etwas entgegenzusetzen und Autorinnen sichtbarer zu machen, starteten die BücherFrauen vom 6. bis 14. Mai 2023 erstmals eine bundesweite Feministische Buchwoche. Mit 48 Veranstaltungen wurde diese Premiere ein großer Erfolg. Folgerichtig fiel die Entscheidung, mit dem Veranstaltungskonzept in Serie zu gehen.
Die vierte Ausgabe findet vom 18. bis 26. April 2026 (und damit um den Welttag des Buches herum) statt. Freut euch auf Buch- und Verlagsvorstellungen, auf Lesungen, Diskussionsrunden und vieles mehr! Die Auftaktveranstaltung der 4. Feministischen Buchwoche findet am Samstag, den 18. April 2026, um 15 Uhr, gemeinsam mit dem Archiv der deutschen Frauenbewegung im Kulturhaus Dock 4, Zwischendeck, Karl‐Bernhardi‐Straße in Kassel statt.
Autorin Doris Hermanns liest aus ihrem Buch „Sand im patriarchalen Getriebe. Zur Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung“. Anschließend findet eine Gesprächsrunde mit der Autorin und ehemaligen Aradia-Buchladenfrauen statt, die Einblicke in die lokale Geschichte und Besonderheiten in Kassel geben. Ergänzt wird dies um passende Fundstücke aus dem Bestand des Archivs der deutschen Frauenbewegung. Die Veranstaltung wird gefördert vom Deutschen Digitalen Frauenarchiv.
Hashtags: #FemBuWo26 oder #FeministischeBuchwoche2026 und #BücherFrauen
Anfragen zur Feministischen Buchwoche an Britta Jürgs unter feministischebuchwoche@buecherfrauen.de
Pressekontakt: Turì Bankwitz und Verena Schmidt kommunikation@buecherfrauen.de
Veranstaltungen der BücherFrauen
Veranstaltungen der BücherFrauen-Freundinnen
Barbara Fischer: Schriftstellerin, forscht zum Thema "Storytelling" in real existierenden Matriarchaten sowie zur Überlieferungsgeschichte mythologischer und historischer Frauenfiguren. Ihre vierteilige Crosscultural Fantasy Reihe „Baumweltensaga“ ist die Antwort auf alle Indiana-Jones-Stories dieser Welt. Frauen reisen um den halben Globus, erleben Abenteuer, machen viele Entdeckungen, retten die Welt und haben Spaß dabei. Die Autorin reiste für ihre Recherchen zum Thema „Storytelling“ ins Matriarchat der Minangkabau in West-Sumatra (Indonesien), zu den Diné in Arizona (USA) und zu den Nachfahrinnen der Kelten in England.
Doris Hermanns, geb. 1960, deutsch-niederländische Autorin, Übersetzerin und Redakteurin. Sie hat 25 Jahren in den Niederlanden als (selbstständige) Antiquarin gearbeitet. Seit 2000 ist sie in der Redaktion der Virginia Frauenbuchkritik, seit 2012 in der Redaktion des Online-Magazins AVIVA-Berlin.de und für www.FemBio.org hat sie zahlreiche Porträts von Frauen verfasst. BücherFrau des Jahres 2021.
Britta Jürgs ist Verlegerin des 1997 von ihr gegründeten AvivA Verlags, Herausgeberin von Büchern zu Frauen in der Kunst- und Literaturgeschichte und Redakteurin der Virginia Frauenbuchkritik. Langjährige BücherFrau, 2015-2021 Vorsitzende der Kurt Wolff Stiftung, seit 2021 im Vorstand des Landesverbands Berlin-Brandenburg des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. (Foto: ©Klara-Emilia Kajdi)
Edith Seifert, studierte Diplom-Medienwissenschaftlerin, hat es nach einigen Stationen im In- und Ausland, unter anderem Auckland, Köln und London, zurück in die hessische Heimat nach Frankfurt am Main verschlagen. Nach vielen Jahren als Bildungsberaterin ist sie nun als Fundraiserin für die Deutschen Kinderhospiz Dienste tätig sowie als freie Lektorin und ist außerdem Gründerin des internationalen Buchclubs „Page Turner Frankfurt" www.meetup.com/de-de/page-turner-frankfurt/ .
