www.literaturhaus-freiburg.de/?e=sommerfrische-weiterlesen-weiterschreiben-5
Christina Clemm, Ein ungehaltenes Plädoyer
„Christina Clemm spricht aus, was wir nicht hören wollen: Gewalt spiegelt die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie stattfindet. Was wir wissen müssen, was wir tun können, das steht in diesem dringend notwendigen Buch.“ (Maria Furtwängler)
Seit nahezu drei Jahrzehnten vertritt die Rechtsanwältin Christina Clemm Menschen, die von geschlechtsspezifischer oder rassistisch motivierter Gewalt betroffen sind. Als Strafverteidigerin und Familienrechtlerin begleitet sie Betroffene und Angehörige vor Gericht und setzt sich beharrlich für ihre Rechte und für Gerechtigkeit ein. Ihre Erfahrungen machen deutlich: Was in Gerichtssälen verhandelt wird, betrifft die gesamte Gesellschaft.
In ihrem neuen Buch „Ein ungehaltenes Plädoyer“ (Hanser Berlin, 2026) gewährt die als „BücherFrau 2025“ ausgezeichnete Autorin eindringliche Einblicke in die Realität deutscher Gerichte. Sie zeigt auf, wo Justiz und Gesellschaft Betroffene im Stich lassen und entwirft zugleich eine Perspektive für mehr Solidarität und Gerechtigkeit.
St. Ursula Gymnasium, Aula, Bismarckallee 14, Freiburg
