Keine langen Wege zur Arbeit, keine im Stau vergeudete Zeit, kein Gedränge in überfüllten Bussen und Bahnen. Endlich die Möglichkeit, den Arbeitstag etwas freier zu gestalten; keine Probleme, die kleine Fitnesspause zu integrieren oder 20 Minuten Mittagsschlaf. – Sieht die Home-Office-Realität so aus? Oder doch ganz anders? Wie ist es, wenn der Arbeitsplatz eigentlich der Familienesstisch ist, der z.T. auch als Schulbank dienen muss? Wenn man nie so richtig weiß: Was ist noch beruflich, was ist schon privat – und wo soll man die Grenze ziehen? Wenn man den direkten Austausch mit Kolleginnen und Kollegen liebt, diese jetzt aber nur noch als kleine Kacheln auf dem Bildschirm sieht und das Gefühl hat, im eigenen Kämmerlein zu versauern?
