Im Zusammenhang mit Zweisprachigkeit meinte Dilek Güngör, im Türkischen sei es einfacher als im Deutschen zu sagen, wie es einem gehe, wenn es nicht gut gehe. Und sie dachte laut darüber nach, dass sie inzwischen vielleicht genug über ihr "Türkischsein" erzählt habe, sodass sie sich jetzt anderen Themen zuwenden könne, womöglich sogar in einer Graphic Novel. Ronya Othmann schwärmte vom Schreiben in Bibliotheken mit allen Recherche-Möglichkeiten (ihr nächster Roman wird dokumentarisch sein), während Nava Ebrahimi sagte, pandemiebedingt könne sie inzwischen überall schreiben und in ihr entstünden zuerst die Figuren, aus denen sie dann den Plot entwickele.