Die BücherFrauen gehören zur Gruppe der Berufsverbände, wie zum Beispiel auch die Digital Media Women (DMW)oder die Business and Professional Women (BPW). Diese treffen sich im Allgemeinen schon einmal vorab, um sich zu abzustimmen und auszutauschen. Insgesamt vertritt der Deutsche Frauenrat die Interessen von Frauen in 62 Verbänden gegenüber der Politik, macht also der Lobbyarbeit für Frauen. Was der Deutsche Frauenrat im letzten Jahr so gemacht hat, kann online nachgelesen werden im Jahresbericht, u. a. wurde die analog zur G7 stattfindende Konferenz W7 veranstaltet und ihr Abschlussbericht an Bundeskanzler Olaf Scholz übergeben.
Besonders spannend für die BücherFrauen war die Vorstellung des Berichts und der Ergebnisse des Fachausschusses „Intersektionalität. Strukturanalyse und Handlungsansätze im Deutschen Frauenrat“. Dessen Leitung hatte seit letztem Jahr BücherFrau Yvonne de Andrés inne.
Ziel des Ausschusses war internen Strukturen entsprechend weiterentwickelt, damit eventuelle Hemmnisse und Hürden abgebaut werden können und intersektionale Perspektive gelebt werden kann, die es ermöglicht, gedanklich, inhaltlich, konzeptionell und strategisch die Lebenslagen und ‐bedürfnisse aller Frauen in den Blick zu nehmen. Das ist eine ziemlich große Aufgabe, weshalb ein Antrag gestellt wurde, dieses Schwerpunktthema noch ein Jahr weiterzuführen.
Schwerpunktthemen setzt sich der Frauenrat einerseits, um nach innen und außen fokussiert zu einem bestimmten Thema arbeiten und kommunizieren zu können. Daher stehen dann in der Geschäftsstelle mehr Ressourcen zur Verfügung. Es können maximal drei Schwerpunktthemen gleichzeitig bearbeitet werden. Im Allgemeinen wird sich einem Thema dann für zwei Jahre mit Option auf Verlängerung um ein Jahr gewidmet.
Zu unserer großen Freude wurde beschlossen das Thema Intersektionalität ein weiteres Jahr als Schwerpunktthema unter dem Titel „Vielfalt im Deutschen Frauenrat stärken – Intersektionale Perspektiven einbeziehen“ zu bearbeiten. Yvonne de Andrés wieder zu dessen Leitung gewählt und gehört damit ein weiteres Jahr zum Vorstand des Deutschen Frauenrats.
Weitere Schwerpunktthemen sind „Gewalt gegen Frauen beenden – Zugang für alle zu Schutz, Hilfe und Unterstützung“, das neu gewählt wurde, sowie „Raus aus der Armut. Teilhabe für Frauen sichern“.